Tourbericht:

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ZooSafari Mallorca 
26. September 2010
 
 
Teilnehmer:
Lisa-Marie, Petra, Noah Gabriel, Marco


 

Tourbericht:

Da ganz Mallorca keine Coaster zu bieten hat, mussten wir in unserem Urlaub ein paar Abstriche machen. Doch die Leidenschaft der Parkbesuche, war definitiv größer und so war der Plan - ein Besuch im "Zoo Safari" - Park in Sa Coma (Nahe Cala Millor). Hier gibt es keine Thrill-Rides, Karussells oder Achterbahnen, dafür aber sicher eine ganze Menge aus dem Tierreich zu sehen.

Auch in Deutschland gibt es ja einige dieser Safari-Parks und so folgten wir dem Ruf der wilden Tiere. Am Sonntag 26.09.2010 machten wir uns mit dem Leihwagen auf den Weg Richtung Nord-Westen. Wenn man den Schildern in Richtung Cala Millor folgt und dann der Route nach Porto Christo folgt, kann man den Park nicht verfehlen. In großen Buchstaben ist die Einfahrt zum Zoo beschildert.


Eintritt und erster Eindruck:
 

Man folgt der Beschilderung und ist schließlich bei der Einfahrt angekommen. Leider wirkt diese eher unscheinbar. Man steigt aus und geht zu dem einzigen Ticketcounter (links auf dem Bild). Dieser ist mit einem perfekt deutsch sprechenden Mitarbeiter ausgestattet und man wird nett bedient. Der Preis ist human und die Safari mit dem eigenen PKW kann beginnen. Bereits von außen kann man einige Tiere in freier "Wildbahn" entdecken und beobachten. Alternativ fährt ein Safari-Zug ebenfalls durch das Gelände.


 

 
Die Safari:

Man kann sich entlang der vorgegebenen Route komplett entfalten. Es ist jedem selbst überlassen, was man länger oder kürzer beobachten. In jedem Fall hat man massig Motive für Foto- und Filmaufnahmen.

Die Tiere waren bei unserem Besuch sehr agil und nicht selten kreuzten einige davon unsere Fahrbahn. Man war sehr oft äußerst nah dran und der Hinweis, dass man besser die Fenster geschlossen halten sollte, war durchaus angebracht. Viele exotische Tiere sind uns bereits nach wenigen Minuten vor die Linse gelaufen.
 

Anders allerdings, als bei unseren deutschen Safari-Parks, findet man hier im Freigehege keine großen Raubtiere wie z.B. Löwen oder Tiger. Es ist aber dennoch ein Spaß für alle Altersklassen. Ob es komische Vogelarten sind, oder natürlich die recht großen Horden Affen. Die laufen direkt neben dem Auto und, wie wir erfahren konnten, auch schon mal über das Auto. Auch hier konnten wir einen Unterschied zu hiesigen Parks entdecken. Es gab während der gesamten Fahrt keinerlei Aufseher oder ähnliche zuständige Mitarbeiter. Nun waren die Tiere allesamt nicht gefährlich einzustufen, doch vielleicht wäre so etwas manchmal gar nicht so schlecht. Es kann natürlich sein, dass sie sich so gut getarnt haben, dass wir sie nicht sehen konnten.

Wir haben viele Gelegenheiten für Fotos genutzt und so erschien uns die Fahrt sehr lang, was wir äußerst positiv anmerken möchten. Das Gelände war in einem ordentlichen Zustand und man hatte schon hin und wieder den Eindruck einer für die Tiere natürlichen Umgebung. Laut Internetberichten, gibt es teilweise Einwände von Tierschützern, doch finden wir dieser bis zu diesem Teil der Safari unbegründet. Lediglich die Flusspferde hatten vielleicht ein bisschen wenig Platz in ihrem Tümpel.

Am Ende der Tour durch das Freigehege, gelangt man zu einem kleinen Parkplatz. Hier kann man seinen Wagen abstellen und den zweiten Teil des Besuchs beginnen.

 
Der Zoo:

Zunächst blickt man auf das kleine Haus mit Innen- und Außenbereich, Toiletten und einem Restaurant mit Selbstbedienung. Hier gibt es ein wenig Fast-Food, Getränke und Kleinigkeiten. Von hier hat man einen guten Blick auf den Kinderspielplatz und die Eltern einen Moment der Entspannung. Die Spielgeräte wirken allerdings ein wenig in die Jahre gekommen und könnten einen Anstrich vertragen.

An dieser Stelle ist auch die Endstation für den Zoo-Zug und man kann die "Kleinen" gegen eine Gebühr von 5 Euro auf einem Pony reiten lassen. Dies geschieht auf vorgegebenen Wegen durch den Zoo.

In den Gehegen, die man zu Fuß erkunden kann, finden sich alles, was das Zoo-Besucher Herz höher schlagen lässt. Es gibt verschiedene Raubtiere in verschlossenen Käfigen, einen Elefanten, Affen und zahlreiche weitere spannende Tierarten. In einem kleinen Reptilienhaus, gibt es Leguane, Würgeschlangen und auch kleine Krokodile zu erleben. Uns ist nichts aufgefallen, was fehlen könnte. Die Wege waren sauber und es scheint alles mit Leidenschaft angelegt zu sein. Auch hier ist leider die Sauberkeit innerhalb der Tierbereiche etwas negativ ins Auge gefallen. Außerdem fehlte uns eine Wegbeschilderung, so dass man einen Rundweg machen kann, ohne etwas zu übersehen. An den einzelnen Gehegen, waren Schilder mit einer Beschreibung der vorhandenen Tierart aufgestellt.

Hier mal ein paar kleine Eindrücke:

 
Die Magie-Show
 

Der dritte Teil des Parks ist eine Magie-Show des Künstlers "De Larott" und seiner Assistentin. Die Showbühne samt der Sitzplätze ist eher klein und fasst nicht viele Besucher. Die Show wird an verschiedenen Uhrzeiten aufgeführt und bietet noch eine nette Überraschung am Ende. Da nicht gesprochen wird, kann jede Nationalität ohne Probleme zusehen. Geboten werden verschiedenen Tricks, die man zwar alle schon einmal irgendwo gesehen hat, aber durchaus das Publikum zum staunen bringt. Es ist nicht die ganz große Illusion, doch sind es insbesondere die kleinen Tricks, die unerwartet gut vorgeführt werden.

Manche Tricks konnte man leider schon bei der Ausführung erkennen und dadurch wirkten sie an einigen Stellen nicht besonders gut. Die Kinder in der Show waren aber allesamt begeistert und haben natürlich nichts davon mitbekommen. Das ist im Prinzip die Hauptsache, da man in der Regel den Park mit den Kids besucht. Erwachsene sollten über diese Kleinigkeiten hinweg sehen.

Dann gibt es noch die Überraschung am Ende der Show. Für ein Foto zum Preis von 10 Euro, kann man sich oder die Kids mit einer Albino-Python oder einem echten Leoparden fotografieren lassen. Natürlich ist das vollkommen sicher und zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Der Zauberer in die charmante Assistentin machen die Bilder und drucken sie noch vor Ort aus. Leider kontrolliert er die gemachten Bilder nicht auf seiner Kamera und da kommen wir zu einem wirklich auffallend negativen Punkt. Für den Preis erwarte ich ein perfektes Foto. Wenn jemand komisch guckt oder gar die Augen zu hat, sollte es zum Service gehören, dass ein zweites Bild geschossen wird. Das muss absolut drin sein und hat uns ehrlich gesagt ein wenig angesäuert.

 
Ein paar kleine Anmerkungen zum Parkbesuch:

Essen und Trinken

Es war nichts besonderes, aber im Prinzip ausreichend und auch im Preis-Leistungsverhältnis in Ordnung. Die Räumlichkeiten bezeichnen wir mal als typisch spanisch.

Sanitäre Anlagen & Sauberkeit:


Die sanitären Anlagen waren in einem sauberen und guten Zustand. Ebenso auch die Wege des Parks im Freigelände und auch im Zoo. Leider fanden wir ein Manko in den Gehegen. Hier wäre ein wenig mehr Sauberkeit durchaus angebracht. 

Merchendise und Mitbringsel:

Man bekommt einen Aufkleber geschenkt und im Park selbst, kann man für 14 Euro eine DVD erwerben. Das war es leider auch schon an Mitbringseln. Die DVD ist augenscheinlich selbst gebrannt, enthält aber alle wichtigen Dinge. Die Qualität lässt leider zu wünschen übrig und für den Preis kann man eigentlich etwas mehr erwarten.

 

Fazit:

Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Insbesondere für Kinder ist es schon fast Pflichtprogramm in einem Urlaub. Auch wenn es hier keine großen Thrills oder Achterbahnen gibt, so kann man unheimliche viele Dinge entdecken. Vielleicht manche Dinge erst nach einem zweiten oder gar dritten Besuch. Man merkt, dass man sich hier viel Mühe geben will, doch es scheint, als würde an einigen Stellen die Mittel fehlen. Aus unserer Sicht, lohnt es sich eine solche Institution zu fördern und zu besuchen. Wir kommen garantiert beim nächsten Inselbesuch noch einmal wieder!


 

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