Tourbericht:

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USA Tour: Six Flags Magic Mountain 
17. Mai 2010

 
 
Teilnehmer:
Marco, Matze

Nicht im Bild: John, Alice




 

Tourbericht:

Es war endlich wieder soweit. Monate haben wir auf diese Tour gewartet und nun war der Tag der Reise angekommen. Schon früh machten wir uns auf den Weg zum Flughafen Düsseldorf und traten den langen Flug nach Los Angeles an. Ortszeit Sonntag 18.30 Uhr kamen waren wir da und es empfing uns ein wenig diesiges Wetter. Vermutlich war es des Smog über L.A., denn je weiter wir nördlich in Richtung Park fuhren, umso sonniger wurde es. Unser Hotel lag direkt neben dem Park und obwohl es ja erst einen Tag später losgehen sollte, bekamen wir nicht genug vom Anblick dieser herrlichen Bahnen. Besonders die "X2" war gut zu sehen und die Vorfreude war kaum noch zu bändigen.

Natürlich war unsere Nacht recht kurz, denn die Zeitverschiebung von 9 Stunden hat es in sich. Aber echte Coaster Junkies stört das wenig! So konnten wir schon pünktlich vor Öffnung der Parktore bereit zum Einlass warten.


Parken:

Da unser Hotel direkt gegenüber lag, brauchten wir kein Auto und keinen Parkplatz. Das spart zum einen Geld und zum anderen die Warterei in der Schlange der ankommenden Autos. Als Fußgänger bekommt man allerdings in Amerika schnell den Status des Außerirdischen. Mit den eigenen von der Natur gegebenen Laufwerkzeugen zu gehen, dass ist im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wohl eher ungewöhnlich. Besonders die Schaltung der Fußgängerampeln war da ein wenig gewöhnungsbedürftig. Man hätte Weltrekordhalter im 100 Meter Lauf sein müssen um noch während der Grün-Phase die andere Seite zu erreichen. Aber das war natürlich nur eine kleine Nebensache. So wie wir das sehen, hätte man auf jeden Fall gut parken können... das ist ja auch schon mal was :-)

 
Eintritt und erster Eindruck:

Wir waren sehr früh da und mit uns auch einige andere Parkfans, die vor den geschlossenen Toren verharrten. Nachdem wir die Sicherheitskontrollen passiert hatten und alle Taschen durchsucht waren, hieß es nun erstmal warten. Die Tickets hatten wir bereits vorher und ganz ohne Schwierigkeiten online bestellt und ausgedruckt.

Als Unterhaltungsprogramm führte das Maskottchen "Mr. Six" seinen Tanz auf einem Podest auf und bezog immer mal wieder ein paar Jugendliche mit ein. Die Musik dazu kam von den "Vengaboys"! Ein paar Fotografen machten Bilder von den Besuchern und dann, mit einem tollen Countdown öffneten sich die Türen. Der Sturm auf die unzähligen Achterbahnen konnte beginnen.

Wir haben uns sofort auf den Weg gemacht um einen "Flash-Pass" zu kaufen. Hier war noch gar nichts los und während wir ein Infovideo schauen mussten, hielten wir Small-Talk mit einem Parkmitarbeiter. Alles hinterließ einen sehr guten ersten Eindruck, den man so nicht viel besser machen kann.

 
Personal:

Wenn man mal einen Vergleich mit dem Park der Tour 2009 "SixFlags over Texas" machen kann, dann könnte man meinen, im Sunshine-State sind die Leute wesentlich besser drauf. Hier im "Magic Mountain" hat man es verstanden, eine gute Mischung aus Freundlichkeit und Entertainmant zu finden.

Die Operater schienen alle durchaus motiviert und brachten mit lockeren Sprüchen die Besucher in Stimmung... "Let´s go flyers..." und los ging die Fahrt auf der "Tatsu". Auch die Mitarbeiter an den Essensständen waren freundlich und stets hilfsbereit. Eine sehr coole Sache, denn man fühlt sich hier sehr willkommen.

M
ITARBEITER DES TAGES:   Operator Team "Tatsu"

 
Sauberkeit im Park und auf den sanitären Anlagen:

Oh je, hier scheint allerdings einiges im Argen zu liegen. Der Park macht eigentlich im Bereich der Wege und Bahnen einen sehr guten Eindruck, doch die sanitären Anlagen sind schlichtweg eine Katastrophe. Wir haben selten so einen dreckigen und teilweise ekeligen Zustand gesehen. Wenn wir ehrlich sind, so etwas haben wir noch nie gesehen. Die Toiletten im Eingangsbereich (und es war noch vor Parköffnung) haben schon länger keine Reinigungskraft mehr gesehen. Falls doch, sollte man im Sinne der Parkleitung man ein ernstes Wörtchen sprechen. Im Park selbst war es zwar nicht ganz so schlimm, aber trotzdem auch hier nicht in Ordnung.

 
Zuverlässigkeit der Attraktionen:

Bei der Masse an hochklassigen Bahnen ist die Zuverlässigkeit ganz hoch anzusiedeln. Außer des Coasters "Déja Vú" war hier alles in Betrieb und es gab auch keine Ausfälle im weiteren Tagesverlauf. Das zeugt von guter Qualität und einem hohen Wartungsfaktor.

 
Zeitverlust durch Anstehen:

Wir hatten einen "Flash Pass Gold", was prinzipiell schon einmal die langen Wartezeiten ausschließen sollte. Bei einigen Bahnen war dieser allerdings nicht gültig. Da aber relativ wenig Betrieb war, konnte man auch hier fast direkt durchgehen. Eigentlich hätten wir den Pass nicht benötigt, doch unser Small-Talk Freund vom Anfang war da anderer Meinung. Entweder er hat keine Ahnung oder er ist ein guter Verkäufer... das lassen wir einfach mal so stehen.

 
Essen & Trinken:

Das Essen im gesamten Park war extrem teuer und außer ein paar Kleinigkeiten war hier einfach der Geiz zu groß. Zum Glück bekommt man in Amerika an jeder Ecke des Highways irgendetwas leckeres, so dass man nicht auf Park-Food angewiesen ist, sondern auf Fast-Food ausweichen kann.

 
Gesamteindruck Park:

In den Park fährt man zum Achterbahnfahren, da alles andere kaum ins Gewicht fällt. Überall und soweit das Auge reicht, gibt es Schienen, Schienen und noch mal Schienen. Dennoch ist an manchen Stellen durchaus ein Ansatz des Themings zu erkennen. Die alten Bahnen stehen mehr oder wenige nackt in der Gegend rum, aber bei den neueren Achterbahnen hat man sich Gedanken gemacht und teilweise etwas grandioses geschaffen.

 

Fazit:

"SixFlags Magic Mountain" muss man einmal im Leben gesehen haben, um danach festzustellen, dass einmal gar nicht reicht. Es besteht schon zu einem hohen Anteil eine Suchtgefahr bei diesem Park. Die Quote der krassen und coolen Bahnen ist sehr hoch. Das Personal ist überwiegend sehr freundlich und kommunikativ. Lediglich die sanitären Anlagen sind unter aller Kanone, aber man will ja meistens Achterbahnfahren und nicht pinkeln.


Was uns außerdem noch super gefällt:

Wenn man ihn braucht, dann ist der "Flash Pass" eine tolle Sache. Leider kein ganz billiges Vergnügen! Ohne diesen Pass ist aber an normalen Tagen nicht daran zu denken wirklich alle Bahnen zu schaffen.

 
Konstruktive Kritik:

Die Achterbahn "X2" nimmt einen besonderen Stellenwert im Park ein. Sicherlich war es seinerzeit eine unglaubliche Investition (man spricht über 40 Mio. US-Dollar), aber dennoch hat man ein wenig das Gefühl, man wird hier ausgenommen. Trotz des "Flash-Pass" muss man für eine(!) Fahrt mit der Bahn zusätzlich 15 US-Dollar pro Person bezahlen. Noch dazu bekommt man eine bestimmte Reservierungszeit gesagt, die man einhalten muss, sonst ist der Ride verfallen. Wir finden, dass es einfach zu teuer ist und wenn man mit einer solchen Bahn wirbt, dann muss sie auch eine Gleichbehandlung erfahren.

 
Fotos:
 

Straßenschild vom Highway

Unser Hotel

CJG
Matze mit Coasterpanorama

Haupteinfahrt

CJG Matze in der "Viper"

Position "Tatsu"

Suchbild: Wo ist Superman?

"Riddlers Revenge"

Eingang "Backlot-Bereich"

"Gotham City" mit "Batman-The Ride"

"Batman - The Ride"

"Goliath"

"Percy"

Abenteuerbaum

Unser Lieblingsschild

Da ist doch der Superman!


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daher liegt das Copyright bei den Coaster Junkies Germany.









 

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