Tourbericht:

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Phantasialand 
14. Dezember 2011
 
 
Teilnehmer:
Carsten, Lisa-Marie, Marco



 

Tourbericht:

Winter in Deutschland, dass bedeutet wundervoll geschmückte Freizeitparks und eine ganz besondere Stimmung. Na klar, es geht mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Das Phantasialand bietet zahlreiche zusätzliche Attraktionen zur Winterzeit und so machten wir uns morgens ganz gemütlich auf den Weg in den Westen der Republik. Gegen 11:30 kamen wir am Park an und live gespielte Weihnachtsmusik erklang in unseren Ohren. Eine kleine Big Band hatte sich direkt neben dem großen Karussell platziert und intonierte Jingle Bells.

Nach einem kleinen Orientierungslauf über das Parkgelände, begannen wir mit den ersten Attraktionen. Von Mamba bis Maus au Chocolat, von Colorado bis Race for Atlantis war alles dabei. Trotz dem eigentlich angekündigten miesen Wetter, blickten wir zeitweise sogar in blauen Himmel und während des ganzen Tages trocken. Bei Einbruch der Dunkelheit, erlebten wir eine wundervolle Lichtgestaltung und besonders der Asia-Bereich ist an Dekoration kaum noch zu übertreffen.

Da wir noch eine weitere Rückreise anzutreten hatten, war unser Parkerlebnis um 19:00 Uhr beendet und wir waren auch wirklich geschafft. Ein fantastischer Abschluss des Jahres... mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen!


Parken:

Wir waren zwar nicht unbedingt zur Parköffnung vor Ort, doch leiteten uns die Parkeinweiser direkt auf den Parkplatz gegenüber des Haupteingangs. Somit hatten wir nur einen sehr kurzen Fußweg. Die Parkgebühren in Höhe von Euro 4,00 wurden direkt abkassiert. Wenn man sich mal die Preise in unseren europäischen Nachbarländern anschaut, dann muss man für diese geringe Gebühr schon mehr als dankbar sein.

 
Eintritt und erster Eindruck:

Wie schon beschrieben, erklang Livemusik in unseren Ohren und kleine Schneehäufchen vervollständigten die Stimmung. Ein rundum gelungener Einstieg in den letzten Parkbesuch des Jahres 2011. Auf der Mainstreet kamen uns Mitarbeiter in altertümlichen Kostümen entgegen und passierten uns mit einem angenehmen und freundlichen Lächeln. Es war zwar ihr Job zu Lächeln, doch hatte man den Eindruck, sie würden es auch ehrlich so meinen.

 
Personal:

Das Personal war heute wirklich überdurchschnittlich freundlich und ehrlich gesagt, haben wir uns selten bei einem Freizeitparkbesuch so willkommen gefühlt. Ob an den Attraktionen oder bei anderen Gelegenheiten, die Mitarbeiter waren freundlich, hilfsbereit und gut gelaunt. Na zumindest fast alle...

Leider ereignete sich gegen Ende unseres Besuchs ein Zwischenfall, den wir weder dulden noch akzeptieren können. Eine Mitarbeiterin am Karussell am Eingang lies drei Personen durch den Ausgang, welcher unmittelbar neben dem Eingang liegt hinein. CJG Lisa-Marie wollte nun ebenfalls hinterher und einsteigen, da wurde sie forsch mit der Hand von der Mitarbeiterin zurückgehalten und in ebensolchem Ton zur anderen Seite - also dem eigentlichen Eingang - geschickt. Wenn jetzt hunderte Menschen aus dem Ausgang hätten gehen wollen, dann könnte man es einsehen, aber so war es nicht nur unverhältnismäßig, sondern frech. Darauf angesprochen (denn Lisa-Marie ist erst 6 Jahre alt!) wurde sie auch den Erwachsenen gegenüber frech und antwortete "wollen Sie jetzt mit mir diskutieren oder was?". Sorry liebes Phantasialand, das gehört sich und hätte uns zum Abschluss den gesamten Tag verderben können. Zum Glück hatten die anderen Kollegen schon vorgearbeitet und wir erinnern uns an die guten Situationen.

Eigentlich hätte man den Titel Mitarbeiter des Tages heute gleich mehrfach vergeben können, doch haben wir uns aufgrund des netten Small-Talk für die Dame beim Kinderschminken an der Eisbahn entschieden. Leider haben wir keinen Namen, aber sie wird wissen, dass sie gemeint ist.

MITARBEITER DES TAGES:   Dame beim Kinderschminken an der Eisbahn

 
Sauberkeit im Park und auf den sanitären Anlagen:

Der Park war extrem sauber und auch die sanitären Anlagen konnten sie weitestgehend sehen lassen. Einige Toiletten hatten einen strengen Geruch, waren aber sauber und es lag kein Müll oder Papier herum.

 
Zuverlässigkeit der Attraktionen:

Zwei Ausfälle gab es am heutigen Tag zu vermelden. "Maus au Chocolat" viel während einer Fahrt aus und war dann für einige Zeit außer Betrieb. Wir waren direkt beim Ausfall an Bord und die Wagen fuhren direkt zurück zum Ausstieg. Beim Ausgang erhielten wir einen Quick-Pass als Entschädigung. Auch wenn nicht so viele Besucher da waren, später brauchten wir ihn tatsächlich.

Der zweite Ausfall war bei den Motorradschlitten am Ausgang des "Mystery Castle". Wir waren drei Mal bei der Attraktion und sie war nie geöffnet. Mal war es der Nieselregen (wir haben ihn nicht bemerkt!) und mal wurde die Strecke erneuert. Was ja zumindest darauf schließen lässt, dass sie mal geöffnet  war.

Ansonsten war alles durchgehend in Betrieb.

 
Zeitverlust durch Anstehen:

Die Wartezeiten waren während des gesamten Tages nahezu nicht vorhanden, wie auch das Bild eindrucksvoll belegt. Somit konnten wir alle Attraktionen mehrfach genießen. Leider darf man im Phantasialand nicht wirklich sitzen bleiben, was aber vermutlich eher ein Luxusproblem an dieser Stelle darstellt.









 

 
Essen & Trinken:

Neben den üblichen Essenständen und Restaurants, kann man an vielen Stellen des Parks zusätzliche kulinarische Spezialitäten zu sich nehmen. Gulaschsuppe, Schupfnudeln und viele mehr werden in kleinen Holzhütten angeboten. Natürlich darf auch das warme Getränk Glühwein in einer Winterlandschaft nicht fehlen. Die Qualität des Essen war sehr gut und geschmacklich zu empfehlen. Wer hier selbst etwas mitbringt, der ist auch selbst schuld. Besonders interessant war die Waffel-Variation in der Main-Street... es gab Sahne mit ein bisschen Waffel darunter :-)

Eine Sache haben wir aber zu beanstanden. Schon klar, im Winter möchte man nicht unbedingt Eis essen, aber der Stand neben dem Ausgang von "Maus au Chocolat" bietet eine optische Reizvielfalt, wie man sie selten gesehen hat. Da kann man auch im Winter nicht vorbei gehen. Aber warum muss man hier eine Mindestanzahl von 2 Kugeln kaufen? Klar, wegen dem Umsatz im Winter! Sicherlich wird weniger Eis gegessen, doch ist es nicht gerade besucherfreundlich, wenn man offensichtlich über das Ohr gehauen wird.

 
Gesamteindruck Park:
 

Der Park wirkte größtenteils in einem guten Zustand und die Dekorationen waren in manchen Bereichen einzigartig schön. Doch mitten im Park gibt es einen Schandfleck... So ehrlich muss man ihn bezeichnen, denn im Rahmen des großen Wildwasserbahnsterbens in Deutschland wird auch diese Attraktion abgerissen. Da wüten während des Parkbetriebs die großen Bagger und zerstören die eben aufgekommene Weihnachtsstimmung.

 
Achterbahnen:

In Sachen Achterbahnen hat sich leider in den letzten Jahren nicht mehr viel getan. "Black Mamba" bleibt das Highlight und wird vermutlich so schnell nicht übertroffen. Obwohl man ja noch nicht weiß, was anstelle der Wildwasserbahn entstehen wird.

 
Non-Coaster:

Es gibt eine große Auswahl an besonderen und vor allem auch einzigartigen Attraktionen im Phantasialand. Ab 5-6 Jahren und selbstverständlich bis ins hohe Alter bekommt man reichlich geboten. Für die ganz kleinen Gäste fehlt allerdings noch das eine oder andere Fahrgeschäft.

 
Sonstiges:

Besonders schön gelegen war die Eisbahn und noch schönes wirkt das Kettenkarussell "Neptun-Wellenflieger" in der Dunkelheit. Die großen beleuchteten Wasserfontänen sind ein optisches Highlight.
 

 
Neuheiten:

Seit unserem letzten Besuch gab es keine Neuigkeiten zu vermelden.

 

Fazit:

Vielleicht hört sich dieser Bericht an manchen Stellen zu negativ an, aber das waren immer nur Momente und soll die schöne Stimmung und den tollen Ausflug nicht schlecht darstellen lassen. Das Phantasialand zu Winterzeit ist wundervoll und wir wissen auch jetzt schon, wo wir im kommenden Jahr zu dieser Jahreszeit sein werden.


Was uns außerdem noch super gefällt:

Der Eintrittspreis für Kinder in Kombination mit einer Jahreskarte von einem Erwachsenen ist nicht zu übertreffen. Euro 6.50 haben wir zahlen müssen und dafür hat es sich mehr als doppelt bezahlt gemacht. Da können andere Parks durchaus mal mitziehen... gern übrigens auch im Sommer.

 
Konstruktive Kritik:

Wir finden, dass "Race for Atlantis" noch nicht für Kinder ab 6 Jahren geeignet ist. Sowohl Inhalt und auch Lautstärke innerhalb des Kinos sind zu hart für Kids in diesem Alter. Im Interesse der jungen Gäste sollte man die Grenze auf 8-10 Jahre anheben.

 
Fotos:

 


CJG Lisa-Marie mit "Maus au Cholocat" Brille


Die Motorrad-Schlitten


CJG Carsten mit eigenem Shirt-Design!


"Würmling Express"


Winterlandschaft


Winter im Wild-West-Bereich


Das Weihnachtsmann-Büro


Leider grad nicht anwesend...


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daher liegt das Copyright bei den Coaster Junkies Germany.









 

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