Tourbericht:

zurück zur Übersicht


Phantasialand 
02. September 2011
 
 
Teilnehmer:
Caro, Marco, Christine



 

Tourbericht:

Für die Phantasialand-Tour 2011 sind wir aus drei verschiedenen Richtungen angereist. Mit der Befürchtung, an einem letzten NRW-Ferientag, dazu Freitag und auch noch eine sehr gute Wettervorhersage, einen völlig überfüllten Park zu finden, sind wir aus dem Ruhrgebiet - aus dem Raum Frankfurt am Main und dem Sauerland angereist. Als wir dann auf den Parkplatz China-Town oder gar Mystery Castle geleitet wurden, lag die Vermutung noch näher. Doch alles kam zum Glück dann doch noch anders.

Es waren keine Ferien, auch Freitag war es nicht wirklich und das Wetter war mies! Neeeeeiin... natürlich nicht... das Wetter war traumhaft und im Park waren die Besucherzahlen wirklich für die oben genannten Voraussetzungen mehr als erträglich. Kaum zu glauben, aber sehr zur Freude unserer kleinen aber sehr feinen Reisegruppe. Neben den Achterbahnen, lag unser Hauptaugenmerk auf die Erfrischung durch die Wasserbahnen, was sich sogar noch als echt lustiges Highlight entpuppte und für das wir fast alle Fastpässe opferten.

Als der Parkschluss sich dann gegen 18:30 Uhr bedrohlich näherte, pendelten wir eigentlich schon in Richtung Ausgang. Im Magen war noch so ein komisches Gefühl, so ein extrem leeres Gefühl. Statt eine umliegende Fast-Food-Kette mit unseren Bedürfnissen zu belagern, haben wir den heißen Tipp "China Town hat noch bis 01.00 Uhr geöffnet" von einem Parkmitarbeiter aufgeschnappt. Warum nicht also ein wenig gebratenes Huhn mit Kling-Klang-Hintergrundmusik. Es waren ja Asia Nights... natürlich... als blieben wir noch bis die Nacht eintrat und den Himmel der untergehenden Sonne vollends verdunkelte. Gaben 22:00 gab es dann noch die große Asia-Show und wir verabschiedeten uns wieder in alle Richtungen des Landes. Ein wirklich "phantasiatischer" Abend ging zu Ende...


Bild: Phantasialand


Parken:

Eigentlich hatten wir Glück und wurde auf den Mystery Castle und China-Town - Parkplatz geleitet. Hat man uns etwa angesehen, dass wir länger bleiben werden? Wir waren nahe des Eingangs, hatten kaum Laufweg und am Abend waren wir wieder schnell bei unsern Vehikeln. Glück gehört auch mal beim Parken dazu. Die Parkgebühren betragen 4 Euro und sind bei der Ausfahrt zu entrichten. Man sollte es passend haben, denn wir haben keine Möglichkeit zum Wechseln gefunden.

 
Eintritt und erster Eindruck:

Die Damen an dem Ticketcounter schien recht gut gelaunt. Machte ihren Job und hatte ein Lächeln auf den Lippen. Das war vielversprechend und machte schon mal Spaß auf den kommenden Tag. Auch beim Einlass war nichts auffälliges zu entdecken. Menschen, die ihrer Arbeit nachgehen... warum nicht. China-Town war schon recht gut gefüllt und langsam verteilten sich die Menschen in alle Richtungen des Parks.

 
Personal:

Bei unserem heutigen Besuch haben wir eindeutig zwei unterschiedliche Launen der Mitarbeiter mitbekommen. Der Vormittag verlief dabei eher muffelig und irgendwie schien man noch nicht so richtig einen Draht zu den Gästen gefunden zu haben. Insbesondere die Dame im neuen Gäste-Service-Haus schien irgendwie genervt von Kundschaft. Gerade hier sollte doch jemand sitzen, der voller Elan die Gäste animiert und empfängt. Wir haben eine Jahreskarte abgeholt, die mit Euro 145,00 schon recht hoch im Vergleich zu anderen deutschen Park ist... das kann man nicht nur, sondern das muss auch mal ein wenig Freundlichkeit erwarten.

Im Verlauf des Tages wurde aber die Stimmung bei den Mitarbeitern deutlich besser. Man bekam zwar hin und wieder einen genervten Blick, wenn man einen Quickpass entgegen hielt, doch auch das legte sich später. Besonders bei den Wasserbahnen und bei der "Black Mamba" war gegen Ende des Tage sogar richtig Spaß möglich. Die Mädels hatten besonders viel Freunde bei den Operatern der Mamba. So war die Wahl des Mitarbeiter des Tages diesmal recht eindeutig:

MITARBEITER DES TAGES:   AGANDI (Operator Black Mamba)

 
Sauberkeit im Park und auf den sanitären Anlagen:

Der Park war weitestgehend sauber und auch die Toilettenbereiche waren nicht auffällig. Man konnte beruhigt seinen Bedürfnissen nachgehen, musste aber bei der Duftnote in den Räumen teilweise Abstriche machen. Außer zur Mittagszeit, war an den Take-Away-Restaurants nicht so viel zu tun und hier ist uns aufgefallen, dass dennoch die Tische nicht immer ordnungsgemäß abgeräumt wurden. Wenn sie dort nichts zu tun haben, sollte das doch eine Aufgabe darstellen. So kommen auch keine großen Wespenschwärme und gesellen sich zu den Parkbesuchern.

 
Zuverlässigkeit der Attraktionen:

Am heutigen Tag haben wir keine Ausfälle zu verzeichnen gehabt. Alles lief ordnungsgemäß und während des gesamten Tages.

 
Zeitverlust durch Anstehen:
 

Auch wenn wir einen vollen Tag erwartet haben, so wurden wir doch überrascht. Die Wartezeiten waren nicht mehr als 20-30 Minuten bei den beiden "Winja"-Achterbahnen und das ist schon mehr als gut. Leider waren die Zeitangaben vor den Bahnen nicht unbedingt immer der Wahrheit entsprechend. Bei der "Mamba" stand - Wartezeit 5 Minuten - aber eine gute Viertelstunde war es trotzdem. Nun gut, trotzdem im Rahmen.
 

Wir haben uns vorsorglich zwei Quick-Pässe pro Person gekauft, mussten aber leidvoll feststellen, dass dies aus dem Fenster geworfenes Geld war. Tja... Glück beim Parken, Pech bei den Quickpässen...

 
Essen & Trinken:

Wir fangen mal mit den sehr guten Sachen an. Das Essen in China-Town am Abend war zwar nicht ganz so üppig, aber sehr lecker und nett serviert. Ein echter Pluspunkt, denn ansonsten waren wir dramatisch enttäuscht von den gebotenen Mahlzeiten der Essenstände während der Parköffnung.

Im Afrika-Bereich haben wir uns für eine kleine Portion Nuggets entschieden (2,50 Euro) dazu wurden uns verschiedene Saucen angeboten - Ketchup, Majo, Barbecue oder süß-sauer. Jede Sauce sollte noch einmal 60 Cent extra kosten. Wir haben uns für Ketchup und Barbecue entschieden und bekamen eine flüssige Suppe mit lieblos in eine Pappe geworfene Nuggets. Hier können und wollen wir nichts mehr schön reden... es war furchtbar!

 

Wenig später sollte noch ein Cheeseburger folgen, der aber auch nur ein liebloses Stück Fleisch mit Brot und dem gerade notwendigen Ausstattungen war. Zum Schluss gab es noch eine Krakauer, die aber wieder für einiges entschädigen konnte.

 
Gesamteindruck Park:
 

Irgendwie hat man den Eindruck, dass es immer zugebauter wird. Einige kleine neue Attraktionen sind in die kleinsten Ecken gezwängt und manchmal kaum zu sehen und zu finden. Ansonsten finden wir, dass der neu gestaltete Bereich nach der Mainstreet gut gelungen ist und der Übergang zu Wuze-Town macht auch was her.

 

 
Achterbahnen:

Es hat sich im Bereich der Achterbahnen nichts verändert. Das besondere Highlight ist noch immer die "Black Mamba" und danach folgen die beiden "Winjas" als zweite Haupt-Achterbahnattraktion. Die anderen Bahnen, wie "Colorado" und "Temple of the Nighthawk" kommen langsam in die Jahre. Nach wie vor fehlt vermutlich Platz für einen neuen coolen Coaster. Aus unserer Sicht hätte man auf "Wakobato" gut verzichten können und dort den Platz für eine neue Bahn nutzen sollen. Das ist aber sicherlich Geschmackssache und vor allem auch Ansichtssache.

 
Non-Coaster:

Die Non-Coaster sind mehr für jüngere Besucher gemacht, zumindest die Neuheiten. Mystery Castle ist nach wir vor gut und ein Aushängeschild des Parks. Die Rafting-Bahn "River Quest" ist eine der besten ihrer Art in Europa. Die Wasserbahnen werden auch allmählich alt, haben aber noch immer ihren Reiz.

 
Sonstiges:

Der Mexico-Eingang war verschwunden... warum eigentlich. Naja, vermisst haben wir ihn nur kurz. Ansonsten war natürlich ein weiteres zusätzliches Highlight die überraschende und nicht eingeplante Asia Night. Leider sind die Nächte schon wieder vorbei, ist aber für nächstes Jahr sicher noch mal eine Reise wert.

 
Neuheiten:

Die Neuheit des Jahres ist "Maus au Chocolat". Eine interaktive 3D-Indoor-Themenfahrt. Die Gestaltung ist fantastisch und bietet überall Platz für Entdeckungen und man erkennt die große Liebe zum Detail. Die Fahrt selber ist durchaus ansprechend, aber nicht super spektakulär. Die 3D-Technik ist sehr ausgefeilt und nicht selten fliegt einem etwas mitten ins Gesicht und man zuckt zusammen. Die Fahrlänge ist auch ok, allerdings wird wenig Abwechslung wären des Rides geboten. Man fährt, schießt und kommt irgendwann wieder zurück.


"Maus au Chocolat" - Wartebereich 1


Leider nur Plastik


Wartebereich 2


Wagen von oben

 

Fazit:

Es gibt zwar einige Veränderungen und Neuheiten, doch insgesamt ist alles ziemlich identisch zu unseren vorherigen Besuchen. Einmal im Jahr sollte man mal vorbei schauen und nach der guten alten "Mamba" schauen. Für Familien ein größeres Highlight als für Thrill-Freaks, aber das ist ja auch die Ausrichtung, die der Park größtenteils verfolgt.


Was uns außerdem noch super gefällt:

Wie schon beschrieben, ist der neue Themenbereich rund um die Attraktion "Maus au Chocolat" sehr gut gelungen und die Musik untermalt eine angenehme Stimmung. Auch die Gebäude sind, wie schon die Attraktion, mit viel kreativen Gestaltungselementen versehen. Sicherlich ist hier in den kommenden Jahren noch Luft nach oben.

 
Konstruktive Kritik:

Leider gibt es bei diesem Besuch so einiges zu meckern. Aber wir sind ja dafür bekannt, unsere ehrliche Meinung zu sagen. Was uns aber wirklich gestört hat, dass war das katastrophale Essen in den vereinzelten Themenbereichen. So etwas darf man den Gästen nicht vorsetzen und hier muss wirklich dringend war verändert werden.

Ein weitere Punkt, was noch nicht angesprochen wurde, ist die Verkaufsmentalität. Wir wollten auf dem Weg aus dem Park noch einmal schnell in den Souvenirshops vorbeischauen und den Daheimgebliebenen etwas nettes mitbringen. Leider war dies nicht möglich, da keiner der Shops mehr geöffnet war. Schade... wir waren bereit noch ein wenig Geld auf den Kopf zu hauen :-)

 
Fotos:

 
     
     
     
   
     


Mehr Bilder:
- hier klicken -

Alle Bilder wurden von uns selbst aufgenommen,
daher liegt das Copyright bei den Coaster Junkies Germany.









 

Kalender

Kontakt

Wenn ihr Fragen habt oder euch für eine Tour anmelden möchtet, dann meldet euch gern bei uns.

Coaster Junkies Germany
Marco Fiege

Telefon: 02992-977190
Mail: info(at)coaster-junkies.de
Adresse: Bülberg 1
                         34431 Marsberg