Tourbericht:

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Heide Park und Hansa Park - Nord Tour 
16. und 17. April  2011
 
 
Teilnehmer:
Marco, Matze





 

Tourbericht:

Genau eine zwei Wochen ist es nun her, da sind wir ähnlich früh aufgestanden um nach Amerika zu fliegen. Schon packt uns auch wieder die Achterbahnlust und wir haben eine schon länger geplante "Nord-Tour" auf dem Programm. Einige Highlights erwarten uns, so z.B. die offizielle Eröffnung des neuen Diving-Coasters "Krake" im Heide Park Soltau. Doch fangen wir mal vorn an...

Nachträglich können wir die Tour als America-Revival betrachten, denn es war einiges genauso, wie schon einige Tage zuvor. Der noch junge Tag begann mit einem American Frühstück und kurz darauf machten wir uns schon auf den Weg in die schöne Heide. Die beginnenden Osterferien und ein paar damit verbundene Staus machten die Anreise ein wenig mühsam. Doch wie sich nach Ankunft herausstellte, waren wir noch absolut im Zeitplan. Die "Krake" sollte erst um 13:00 Uhr an den Start gehen und wir hatten erst 11:00 Uhr. Also nichts wie hinein ins Vergnügen.

Die Neugier war sehr groß und als wir bereits aus einiger Entfernung den Drop des Diving-Coasters sehen konnten, gab es kein Halten mehr. Wir mussten ihn sehen. Zu unserem erstaunen standen dort schon jede Menge Leute und am Anlass bildete sich eine bereits über 20 Meter lange Schlange. Da blieb uns nichts anderes übrig, als und einzureihen. Da standen wir nun... Um 13:00 Uhr regte sich zunächst einmal nichts und es hieß, es gäbe einen technischen Defekt. (mehr dazu im Artikel "Krake"). Kurz und gut... knapp 14:00 Uhr war es soweit und wir konnten die Bahn erobern. Weiter ging es danach noch mit den anderen guten Bahnen wie "Colossos" und "Desert Race".

Gegen 16:30 Uhr verließen wir dann den Heide Park und machten uns auf den Weg nach Kiel. Hier wartete auch schon das nächste Ereignis auf uns. Wir hatten uns zuvor Karten für die Wrestling-Veranstaltung "Wrestlemania Revenge" in der Sparkassen Arena besorgt und sahen die großen amerikanischen Stars der WWE im Ring. Eine gute Veranstaltung und ein guter Abschluss des ersten Tages...

Am zweiten Tag waren wir wieder früh auf den Beinen und schon wieder begannen wir mit einem üppigen Frühstück. Dann noch die letzten 50 km im Auto und wir kamen vor den Toren des Hansa-Parks in Sierksdorf an. Schnell machten wir uns auf den Weg zum "Fluch von Novgorod". Alle weiteren Bahnen wurde selbstverständlich auch gefahren und so waren wir schließlich um 15:00 Uhr mit allem durch und machten uns auf dem Weg zur letzten Etappe.

In Lüneburg hatten wir ein chinesisches Restaurant aufgetan, welches das ausschließlich in Amerika erhältliche und süchtig machende "Orange Chicken" (Anm.: Im Original von "Panda Express") auf den Tisch bringt. Es war zwar nicht zu 100% wie das echte Chicken-Gericht, doch auch lecker und so schlugen wir uns zum Abschluss noch einmal den Bauch voll. Dann ging es heimwärts und die America-Revival Tour fand sein Ende gegen 21:00 Uhr.


Parken:

Heide Park:
Hier ist das Parken eigentlich immer sehr einfach. Parkwächter weisen den Weg und sind auch zu früher Morgenstunde schon mehr als freundlich und gut gelaunt. Das macht den bevorstehenden Tag schon am Anfang zu einem besonderen Erlebnis.

Hansa-Park:
Entgegen dem vorherigen Freizeitpark gibt es hier keine Einweise oder Parkplatzhüter. Man fährt auf den großen Platz, sucht sich eine schöne Stelle aus und hält an. Die Parkgebühr wird nachher entrichtet. Mit zwei Euro ein fast schon unschlagbarer Preis.

 
Eintritt und erster Eindruck:

Heide Park:
Es schien noch relativ wenig los zu sein. Das an einem so besonderen Tag. Die Mitarbeiter traten nicht groß in Erscheinung. Ehrlich gesagt waren sie so unauffällig, dass man sich nicht an einen erinnern könnte. Die Dame an der Kasse war ein wenig angespannt, aber die Freundlichkeit war noch im Rahmen. Um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, war das aber dennoch alles zu wenig.  Der Eintrittspreis hat sich zwar zu dieser Saison leicht erhöht, doch ist das mit der neuen Achterbahn durchaus vertretbar. Der Eingang war sauber und  hat den Winter offenbar in einem guten Zustand überlegt

Hansa-Park:  

 

Das große Holstentor ist schon ein beeindruckender Haupteingang. Mitten hindurch führt der Weg und die Mitarbeiter begrüßten uns mit einem zaghaften, aber dennoch zu merkenden Lächeln. Es spielte eine Band und machte sofort Lust auf den Parktag. Gute Laune war reichlich vorhanden. So soll ein Tag beginnen. Der Eintritt war für uns frei, da wir als Journalisten akkreditiert waren und somit natürlich auch gern einen Bericht über den Park und die Attraktionen erstellen. In Kürze erscheinen dazu diverse Artikel auf unserer Webseite

 
Personal:

Heide Park:
Wie schon beschrieben, war das Personal am Eingang quasi nicht spürbar. Die Operater bei der Bahn schienen ein wenig gestresst zu sein. Vor Öffnung versuchten sie freundlich über die technischen Probleme eine Auskunft zu geben. Ein Verantwortlicher der Merlin-Gruppe ging sogar durch die Warteschlange und informierte die Leute über den aktuellen Stand. Dies war sehr löblich und eine angemessene Geste, denn einige wurden bereits ein wenig unruhig aufgrund der zu langen Wartezeit. Das Personal in den Essensbereichen war in Ordnung und freundlich.
Bester Mitarbeiter war allerdings der Kassierer im Parkbereich. Er versprühte gute Laune und hatte eine lockeren Spruch auf den Lippen...

MITARBEITER DES TAGES:   Kassierer Parkplatz

Hansa-Park:
Das Personal am Eingang war nett, aber dennoch leicht verhalten. Auffallend waren während des gesamten Besuchs die Operator. Teilweise wurden die Sicherungen der Bahnen nicht ordentlich kontrolliert, so z.B. beim "Rasenden Roland" und auch bei "Nessi". Ansonsten gab es nichts auffälliges, weder negativ noch positiv.

MITARBEITER DES TAGES:   Einlasskontrolle

 
Sauberkeit im Park und auf den sanitären Anlagen:

Heide Park:
Der Park war überwiegend sauber und auch die sanitären Einrichtungen hatten keinerlei Beanstandungen. In besser frequentierten Teilen des Parks, waren die Gerüche manchmal etwas streng, aber absolut im Rahmen des erträglichen. Unser Toilettentipp ist aber ganz klar im Service-Haus direkt am Haupteingang. Hier geht kaum jemand zur Toilette... somit sehr sauber!

Hansa-
Park:
Im gesamten Park war die Sauberkeit sehr hoch. Die Wege waren allesamt frei von Müll und trotz zahlreicher Raucher, die uns begegneten, fand man kaum Zigarettenreste. Auch die Toiletten waren überwiegend sauber. Wie schon im am Tag zuvor, gab es teilweise etwas unangenehme Gerüche zu ertragen. Die Beschilderung der sanitären Anlagen könnte ein wenig besser sein. Wir haben manchmal etwas länger nach Schildern gesucht und einmal sogar miterleben dürfen, wie eine Frau mit Kinder einen Mitarbeiter danach fragt. Somit nicht nur unser alleinige Einschätzung.

 
Zuverlässigkeit der Attraktionen:

Heide Park:
Die großen Attraktionen und Achterbahnen waren von Anfang an in Betrieb. Lediglich die verspätete Öffnung der "Krake" und ein kleiner Ausfall von knapp 30 Minuten bei der "Colossos" ist zu vermelden.


Hansa-Park:

Hier haben wir während des gesamten Aufenthalts keinerlei Ausfälle feststellen können. Sehr gute Leistung!

 
Zeitverlust durch Anstehen:

Heide Park:
Osterferien, Wochenende und zugleich Eröffnung der Krake. Das sind gute Argumente für eine hohe Besucherzahl. Doch ganz so tragisch war es dann doch nicht. Viele Gäste standen bei der "Krake" und vernachlässigten an diesem Tag die anderen Achterbahnen und Attraktionen. Die Wartezeiten waren teilweise auffallend kurz.
 

Hansa-Park:
Zu Parköffnung waren die Besucherzahlen noch überschaubar und somit konnte man das besondere Highlight "Der Fluch von Novgorod" ohne sehr lange Anstehzeiten mehrmals fahren. Im Verlauf des Tages wurde es deutlich mehr und man musste schon etwas mehr Geduld aufbringen. Besonders lang waren die Zeiten bei der neuen Achterbahn "Die Schlange von Midgard". Der Anblick täuscht ein wenig, aber durch einen eher ungünstigen Fahrbetrieb der Bahn stand man teilweise am Nachmittag knapp eine Stunde. Die anderen Achterbahnen wie "Nessi" waren dagegen auch in der Nachmittagszeit nur gering frequentiert. Hier hatte man maximal 20 Minuten Wartezeit.

 
Essen & Trinken:

Heide Park:
Einige Stände im Park waren nicht geöffnet. Die Hauptessensbereiche, sowie wichtige Punkte, z.B. der Hotdog Stand bei der Colossos oder auch die Süßigkeiten, Eis und Getränke Station gegenüber der Krake waren besetzt. Das Eis schmeckt dort übrigens sehr lecker... Auch der Hotdog kann sich sehen lassen. Man kann ihn sich nämlich selbst belegen und mit Saucen verzieren... So wird ein Brötchen mit Wurst zum Hotdog Deluxe!
 

Hansa-Park:
Da es am Nachmittag an vielen Essensgelegenheiten im Park sehr voll war, hatten wir kaum die Möglichkeit der Nahrungsaufnahme. Ein Crepes wäre schön gewesen, doch die Schlange deutlich zu lang. Zudem waren einige Stände im Park nicht geöffnet. Hätte nachmittags durchaus Sinn machen können.

 
Gesamteindruck Park:

Heide Park:
Man merkte an einigen Stellen schon noch deutlich, dass der Park erst an diesem Tag aus dem Winterschlaf erwacht ist. Dennoch war alles in recht gutem Zustand.

Hansa-Park:
Schon der erste Eindruck macht Lust auf einen guten und spannenden Tag. Die Band spielt, die Sonne scheint... alles ist sauber und ordentlich... die Bahnen fahren. Was will man mehr?

 
Achterbahnen:

Heide Park:
Der Heide-Park hat mit seiner neuen Attraktion mal wieder ein richtiges Zeichen in Sachen Entertainment und Thrill gesetzt. Die "Krake" ist eine gute Bereicherung zu den bereits vorhandenen Hauptattraktionen. Eine "Colossos" wird sie zwar auf lange Sicht gesehen nicht schlagen können, aber dennoch immerhin der erste Diving-Coaster in Deutschland. Man merkt, dass man hier verstanden hat wie man Besucher einfängt.

Hansa-Park:
Mit dem "Fluch von Novgorod" haben sie die Verantwortlichen des Parks selbst übertroffen. Diese Bahn ist sicherlich ein großer Grund, warum viele Fans jetzt erst recht in den Park gehen und vielleicht sogar Saison-Tickets kaufen. Mit der "Schlange von Midgard" gibt es einen neuen Family-Coaster und altbewährt ist natürlich immer noch die gute alte "Nessi".

 
Non-Coaster:

Heide Park:
Auch dieser Bereich ist im Heide-Park gut ausgestattet. Allen voran natürlich immer wieder "Scream" - der höchste Freefall (Gyrodrop) der Welt. Besondere Attraktionen sind zwar in diesem Jahr nicht hinzu gekommen, doch gibt es genug zu entdecken.

Hansa-Park:
Hier hat man in der Vergangenheit zwar nicht ganz so viel gemacht, doch ist das Angebot und die Auswahl durchaus sehenswert. Es gibt zahlreiche Thrillrides, aber auch ein reichhaltiges Angebot für Kinder.

 
Sonstiges:

Heide Park:
Es gab speziell für die Presse einen eigenen Bereich und sie durften sich schon vor der offiziell ersten Fahrt einen Eindruck verschaffen. Leider waren wir trotz mehrfacher Nachfrage nicht zugelassen. Das stellen wir uns die Frage, was sind wir dann, wenn nicht Fachpresse? Vermutlich sieht man das in der Marketingabteilung nicht so.

Hansa-Park:
Bei unserem Besuch war sehr auffallend, dass viele Kinder mit ihren Eltern den Park besuchten.

 
Neuheiten:

Heide Park:
Wie schon oben Beschrieben überstrahlt die "Krake" natürlich alles. Mit 12 Millionen Euro eine unglaubliche Investition.

Hansa-Park:
Neu ist in dieser Saison "Die Schlange von Midgard" ein Family-Ride ohne die großen spektakulären Streckenelemente und bestens auch für kleinere Kinder geeignet. Leider ist das Theming und die zu erzählende Geschichte noch nicht ganz fertig gestellt gewesen. Dennoch war schon einiges an Dekoration vorhanden und auch eine Animatronic-Figur kommt zum Einsatz. Die endgültige Fertigstellung ist für Juni 2011 geplant.

 

Fazit:

Beide Parks haben ihren Reiz. Es waren zwei insgesamt sehr gelungene Tage und die Zeit ging wie immer schnell vorbei. Das ja bekanntlich ein gutes Zeichen. Der Heide-Park bietet mehr Thrill, aber der Hansa-Park mehr Unterhaltung für die gesamte Familie. Somit gleicht sich alles wieder aus.


Was uns außerdem noch super gefällt:

Heide Park:
Angeblich soll es in Kürze ein neues System für die Schnellzugänge geben. Laut Auskunft eines Mitarbeiters richtet man sich hier nach dem Reservierungsprinzip der amerikanischen SixFlags-Kette. Das wäre der Hammer und sollte Vorbild für andere Parks werden. Aber erstmal muss es auch so kommen!

 
Konstruktive Kritik:

Heide Park:
Der Heide-Park sollte die Kinder nicht aus den Augen verlieren. Sicherlich ist eine solch große Neuinvestition erstmal das Ende der ganz großen Neuheiten für die kommenden Jahre. Nun kann man sich mal den ganz kleinen Kindern widmen... hier fehlt es ein bisschen.

Hansa-Park:

Hier gilt genau das Gegenteil vom Heide Park. Nach "Fluch von Novgorod" waren die kleineren Gäste mit einer Achterbahn dran. Jetzt wieder die Thrillsüchtigen bitte :-)

 
Fotos:
 

Schlange vor "Krake"-Eröffnung

"Krake" - First Drop
   

Abendprogramm Wrestling in Kiel

"Der Fluch von Novgorod"
   

CJG Marco Sitztest

CJG Matze - zu klein?
   

Eingang "Bonanza City"

Westernstadt
   


Mehr Bilder:
- hier klicken -  und "Krake" Eröffnung - hier klicken -

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daher liegt das Copyright bei den Coaster Junkies Germany.









 

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