Tourbericht:

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Holiday Park Hassloch 
11. September 2011 "Expedition zur Expedition"
 
 
Teilnehmer:
Christine, Matze, Elisa, Marco, Frank, Christiane,
Caro,


 

Tourbericht:

Nee, wat war dat schöööön... würde der Kölner zu diesem Ausflug in die Pfalz wohl sagen. Die Wettervorhersage schien uns wohl gesonnen und einige von uns waren noch nie zuvor im Holiday Park in Hassloch. Bei dieser Tour kamen wir aus der ganzen Republik und einige waren schon sehr früh unterwegs. Treffpunkt war 11:00 Uhr vor dem Haupteingang und natürlich waren alle ausnahmslos pünktlich.

Eintrittskarten im Internet zu kaufen erwies sich als clever, denn so konnte man sofort und schnell in den Park und hat auch noch pro Ticket drei Euro sparen können. Nach einem kurzen Überblick mittels des Parkplans, war das erste Ziel ganz eindeutig definiert - Die "Expedition GeForce" sollte erobern werden. Einige von uns waren schon einmal außerhalb der Touren vor Ort und hatten einen leichten Wissensvorsprung. Doch schnell und vor allem oft holten die anderen CJG deutlich auf. Die Bahn ist das Aushängeschild des Parks und demnach auch die Top-Attraktion.

 

Natürlich haben wir uns auch den Rest des Parks ganz genau angesehen und waren an einigen Stellen positiv, leider aber auch an einigen Stellen negativ überrascht. Das Wetter spielte perfekt mit und bis zum Ende blieben wir trocken, es gab Temperaturen um 25 Grad Celsius und wir konnten sogar rückblickend ein paar Sonnenstrahlen verzeichnen. Gegen 17:30 Uhr machten wir uns dann langsam wieder auf den Weg in Richtung Ausgang. Kaum saßen wir in den Autos, begann es unfassbar heftig an zu regnen...  das Timing soll uns erstmal einer nachmachen.

Ein toller und vor allem sehr witziger Tag mit einer erstklassigen Achterbahn ging zu Ende. Wer nicht dabei war, der hat wirklich etwas verpasst!


CJG Christine hängt ab


Wer hat CJG Elisa geärgert?


Die Affen... wie niedlich!


CJG Matze und CJG Marcoline


Parken:

Der Park und auch der Parkplatz waren gut ausgeschildert und man konnte eigentlich recht schnell eine geeignete Lücke zum Abstellen des Vehikels finden. Parkeinweiser gab es keine, doch musste man diese auch nicht unbedingt vermissen. Die Gebühr wird bei der Ausfahrt durch eine Münze, welche man am Kassenschalter gegen Zahlung von 4 Euro pro Auto erhält, abgegolten.

Besonders erwähnenswert ist noch die sehr ungewöhnliche Namensgebung der einzelnen Parkreihen. Hier hat man recht ausgefallene Namen anstatt Buchstaben oder Zahlen gewählt. Das ist gut für Menschen mit sehr ausgeprägtem Gedächtnis, doch die meisten Menschen schaffen es nicht "B12" oder "A9" bis Abreise in Erinnerung zu behalten. Ob das mit den Namen besser klappt sei dahin gestellt... eine gute und witzige Idee ist es allemal.

 
Eintritt und erster Eindruck:

Der erste Eindruck war nicht ganz so bombastisch wie bei einigen anderen deutschen Parks. Es gibt keine Mainstreet oder etwas, wo man sich sofort orientieren kann. Viele Kinderattraktionen sprangen sofort ins Auge und fleißige Angestellte, teilweise in Kostümierung der bekanntesten deutschen TV-Biene "Maja" oder dem menschlichsten aller Grashüpfer "Flip", teilweise auch mit Fotokamera, erwarteten die Gäste.


Honigtöpfchen


Pipistation

Mit einem Blick auf den Parkplan konnte man sich schnell orientieren, doch zuerst standen die hier liebevoll "Pipistationen" genannten sanitären Anlagen auf dem primären Besichtungszettel. Vollständig entleert machten wir uns auf den Weg durch den Park.

 
Personal:

Was erwartet man von dem Personal, wenn man einen Freizeitpark betritt? Immerhin hat man an der Kasse bereits eine Stange Taler für den eintäglichen Spaß bezahlt und so ist die Vorfreude so groß, dass man unübersehbares Lächeln mitten im Gesicht trägt. Dies gilt aber offenbar in der Pfalz erstmal nur für Besucher, denn leider blickten wir in ziemlich ernste Gesichter. "Entschuldigen erstmal, dass wir da sind..." - mochte man am liebsten sagen. Das Personal ist also durchaus ein etwas umfangreicheres Thema. Hier mal ein paar kleine Beispiele, was uns so passiert ist...

1) Einer unserer CJG hatte bereits 3 Mal ein ganz bestimmtes braunes Erfrischungsgetränk mit Zero Zucker getrunken, als ihm am 4. Stand sehr deutlich mitgeteilt wurde, dass es dieses Getränk trotz der üppigen Bewerbungen hier nicht geben würde. "Es wird nicht mehr geliefert!" war nur eine der sehr forschen antworten.

2) Um ca. 17:20 Uhr (Parkschluss ist um 18:00 Uhr) wollten wir am Imbissstand vor der "Expedition GeForce" noch etwas kaufen, doch wurde uns vor den Augen die Glasschiebetür zugemacht und wir bekamen "wir schließen gerade" zu hören. Erst nach einigem Betteln wurde uns mit sehr genervten Blicken ein braunes Erfrischungsgetränk mit Zero Zucker durch den kleinen verbleibenden Schlitz gereicht.

Dennoch wollen wir nicht nur meckern, denn es gab auch einen hellen und sehr netten Lichtblick. Dieser Lichtblick war Operator bei der Indoor-Themenfahrt "Burg Falkenstein" und überraschte mit guter Laune und leichtem Schalk im Nacken. Daher ist er natürlich auch unser:

MITARBEITER DES TAGES:   Alexander (Einlass Burg Falkenstein)

 
Sauberkeit im Park und auf den sanitären Anlagen:

Die Sauberkeit im Park war auf den ersten Blick durchaus in Ordnung. Es gab keine auffälligen Müllreste oder klar erkennbare unattraktive Stellen im Park. Die sanitären Anlagen waren recht sauber, aber es gab einen beißenden Geruch in der Luft, welcher bei längerem Aufenthalt durchaus unangenehm werden kann. Positiv zu erwähnen sind die ausgewiesenen Kindertoiletten mit niedrigem Sitz und ausreichend Platz für den begleitenden Erwachsenen - in Fachkreisen auch "Abputzer" genannt.

Auffällig waren noch einige Stellen, besonders hinter den Kassen bei den Imbissständen. Hier war teilweise schon etwas länger kein Lappen mehr am Werk und es sammelte sich Staub mit anderen Kleinigkeiten, die bei der Essenszubereitung so entstehen. Nichts gravierendes, aber dennoch wollen wir es nicht unerwähnt lassen.

Ein ganz besonderes Haustier haben wir am Stand bei der Attraktion "Spinning Barrels" entdecken können. Ein kleiner putziger "Holi-Spider" war hier offenbar schon länger zu Hause und beobachtete die Hot-Dog-Zubereitung. Wir haben ihn schnell zum Ehrenjunkie ernannt und ein Shirt gestrickt.

 
Zuverlässigkeit der Attraktionen:

Die Wildwasserbahn "Teufelsfässer" war heute den ganzen Tag nicht in Betrieb. Auf Nachfrage bei einem Mitarbeiter, der am Eingang der Bahn stand, wurde uns gesagt - "ich weiß nichts genaues, aber es kann sein, dass die Bahn heute noch öffnet". Das war aber leider nicht der Fall und so mussten wir auf das feuchte Vergnügen verzichten. Wie sich später im Internet herausstellte, war die Bahn auch schon am Vortag außer Betrieb und ist es wohl in letzter Zeit häufiger. Eine Begründung kann nur spekuliert werden.


Stillstand 1


Stillstand 2

Ansonsten konnten wir keine Ausfälle entdecken und alle Attraktionen von Achterbahn bis Free-Fall waren in Betrieb.

 
Zeitverlust durch Anstehen:

Die Warteschlangen waren trotz des recht guten Wetters und der Tatsache, dass es sich um einen Sonntag handelt, nicht wirklich lang. Natürlich tummelte sich einiges an Besuchern bei den Achterbahnen, doch maximal 20 Minuten musste man überbrücken um einsteigen zu können. Die "Expedition GeForce" wurde mit nur einem Zug (2 stehen zur Verfügung) betrieben, sonst hätte es vermutlich gar keine Wartezeit mehr gegeben. Eine Art Schnell-Pass gibt es nicht, ist aber auch nicht notwendig.

 
Essen & Trinken:
 

Nun kommen wir zum zweiten kritischen Thema neben dem Personal. Es gibt relativ wenig Auswahl im Park und die Preise sind wirklich hoch im Verhältnis zur gelieferten Leistung. Bratwurst und Pommes sind da noch die beste Wahl und hier konnte man nicht viel falsch machen.
 

Zudem probierten wir die Pizza, allerdings entsprach diese nicht unbedingt unseren kulinarischen Geschmacksnerven. Ein kleines Stück mit Schinken belegt, hatte allerdings keinen Schinken, sondern kleine Schinkenschnipsel. Dazu war der Teig schon angebrannt. Tendenz geht hier also ganz klar zur Zweit-Bratwurst.

Der Hot-Dog war zum selber bauen und alles Werkzeug befand sich für alle zugänglich nebenan. Der Ursprung des "heißen Hundes" war eine Brühwurst im Brotchen... das Design liegt beim Gast. Zum Finale gab es noch ein Soft-Eis. Hier machte die Maschine die Mischung, allerdings war es eine eher dürftige Masse Eis zu einem Preis von satten 2,20 Euro. Leider konnte uns das nicht überzeugen und hier besteht aus unserer Sicht dringend ein Verbesserungsbedarf!
 

 
Gesamteindruck Park:

Der Holiday Park gehört zu den mittelgroßen deutschen Freizeitparks und bietet zahlreiche neuere, aber auch klassische Attraktionen. Besonderes Highlight ist natürlich die Achterbahn "Expedition GeForce" und der "Anubis - FreeFall-Tower". Insgesamt stimmt hier das Preis-Leistungs-Verhältnis in Sachen Eintritt und Erlebnisse, was nicht unbedingt bei allen Parks zutreffend ist.

 
Achterbahnen:

Der Park bietet den Besuchern drei verschiedene Achterbahnen. Wie schon erwähnt steht der Mega-Coaster "Expedition GeForce" klar als Aushängeschild des Freizeitunternehmens. Die Bahn ist mehrfach von unterschiedlichen Gremien zur besten Achterbahn der Welt gewählt worden und das hat durchaus seine Berechtigung. Ansonsten sind "Superwirbel" und auch die neue Wilde Maus "Holly´s Wilde Autofahrt" ganz nett und eine Ergänzung in dieser Sparte Attraktion.


Expedition GeForce


Expedition GeForce


CJGs im Superwirbel


Superwirbel


Holly´s wilde Autofahrt


Holly´s wilde Autofahrt

 
Non-Coaster:

Eigentlich ist alles da, was man bei einem Parkbesuch sehen möchte. Vorausgesetzt, es ist auch alles in Betrieb. Es gibt eine Wildwasserbahn, eine Rafting-Wasserbahn, einen Free-Fall-Tower, zahlreiche Spielbereiche, eine Themenfahrt und vieles mehr. Mit dem "Lighthouse Tower" ragt eines der höchsten Rund-Fahrgeschäfte der Welt in den Pfälzer Himmel.


"Anubis" - FreeFallTover


Lighthouse Tower


Donnerfluss


Bounty Tower

 
Sonstiges:

An einigen Stellen des Parks hat man sich offensichtlich große Gedanken um ein passendes Theming gemacht. Auch die Stunt-Show, welche auf einem kleinen See stattfindet, ist sehr ansprechend inszeniert und bietet am Ende sogar noch Pyrotechnik.  Das Publikum sitzt überdacht und blickt auf eine schöne Idylle... zumindest bis die Stunts und laute Geräusche einsetzen... aber das erwartet man bei einer solchen Show natürlich auch.

 
Neuheiten:

Es gibt in diesem Jahr gleich zahlreiche Neuheiten, was durchaus mit der Übernahme des neuen Betreibers in Zusammenhang gebracht werden kann.

Zum einen stehen auf einem großen freien Platz die "Tanzenden Fontänen". Hier werden zahlreiche Wasserfontänen zu einer Performance sprudeln und die Kids können sich darin besudeln. Weiterhin gibt es "Holly´s Fahrschule", eine Attraktion besonders für die sehr kleinen Gäste. "Herr Frosch", ein Rundfahrgeschäft für alt und jung; "Maja´s Blumenturm", ein Mini-FreeFall für Kids; die Outdoor-Themenfahrt "Flip der Grashüpfer" und die "Tabaluga Kanalfahrt" in kleinen Booten, sind die weiteren Neuzugänge.

Auf keinen Fall darf man aber noch die beiden eingangs erwähnten TV-Stars "Biene Maja" und "Flip" in tollen Kostümen vergessen. Man kann sich fotografieren lassen und ein herrliches Andenken mit nach Hause nehmen... Ein Spaß auch für große Ober-Coaster-Junkies!

 

Fazit:

Die erste Tour in den Holiday Park Hassloch brachte uns neue Einblicke und war schon lange überfällig. Die Gruppe war perfekt und wir hatten sehr viel Spaß. Bis auf Personal und Essen konnte der Park überzeugen und insbesondere die "Expedition GeForce" schreit schon nach einer Wiederholung. Sicherlich werden wir 2012 wieder einmal vorbei schauen.


Was uns außerdem noch super gefällt:

Es wird sehr viel für Kids und auch Kleinkinder geboten. Neben den zahlreichen lebenden Figuren gibt es jede Menge Fahrattraktionen für die jüngere Altersklasse. Daher finden wir den Holiday Park sehr geeignet für die ganze Familie, da hier jeder auf seine Kosten kommen kann.

 
Konstruktive Kritik:

Es besteht dringend Handlungsbedarf in Sachen Service und Freundlichkeit. Wenn es nur ein oder zwei schlecht gelaunte Mitarbeiter gegeben hätte, kann man da locker drüber hinweg sehen. Leider zog sich dieser Eindruck durch den ganzen Tag und nur wenige der Kollegen stellten eine Ausnahme dar. Liebe Verantwortliche des Parks, bitte macht was...

 
Fotos:

 
     
     
     
 
     


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