Tourbericht:
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Tourbericht: Um kurz vor 4 Uhr sind wir dann soweit und die Fahrt geht los. 450 km sind noch ein Klacks! Pünktlich zur Öffnung des Parks sind wir in Rust und haben einen spannenden Tag vor uns. Traditionell – weil es meine erste Achterbahn überhaupt war – fahren wir mit der EuroSat. Eine Achterbahn im Dunkeln, die durch das Ausschalten des Sehens umso intensiver erlebt wird.
Und weil wir gerade da waren, gingen wir gleich - ebenfalls ohne große Wartezeit - in die Poseidon, ein Water-Coaster mit zwei Auffahrten und rasanter Streckenführung. Wie der Schweizer Herr hinter uns bereits beim Einsteigen sagte: „Je vorne, desto naß!“ – war auch die Fahrt. Völlig durchnässt stiegen wir aus und nutzen das Trockengebläse am Ausgang. Für 1 Euro blies uns für etwas 4 Minuten warme Luft entgegen. Doch trotzdem trockneten unsere Sachen überhaupt nicht…. Eine nette Idee, aber das war’s auch schon!
Bei strahlendem Sonnenschein würden wir schon irgendwie trocknen. Wir besuchten die Kinderattraktion Ciao Bambini, eine für Kinder sehr geeignete Indoor-Themenfahrt mit einer kleinen Abfahrt am Ende. Das Bremsen erfolgt ziemlich abrupt, sodass sich das kleine Mädchen vor uns das Kinn am Sicherheitsbügel anstieß. Weiter ging es ins Geisterschloss: Für Kinder nicht unbedingt geeignet, für Erwachsene ist es ganz witzig, aber keineswegs rasant…
Und dann ging es zur Blue Fire! Einfach klasse, die Beschleunigung zu Beginn der Fahrt. Auch die Steilkurve sowie die Heartline Rolls machen richtig Spaß. Die Sitze sind bequem und so hat man während der gesamten Fahrt ein sicheres Gefühl – auch wenn’s uns ab und zu aus den Sitzen gehoben hat. Besonders gefällt hier der Single-Rider Zugang! Er verkürzt die Wartezeit um einiges!!!
Lobend erwähnen möchten wir an dieser Stelle, dass die angegebenen Wartezeiten auch den tatsächlichen Wartezeiten entsprechen!!! Noch ein kurzer Abstecher zum Matterhorn Blitz, einem „Powered Coaster“ mit vielen Details in der Warteschlange und auch auf der Strecke. Und dann ging es zur Silverstar. Sobald man die Station betritt und die Durchsagen hört, steigt der Adrenalinspiegel. Die lange Auffahrt in den strahlend blauen Himmel gibt genügend Gelegenheit, die Spannung auf den FirstDrop aufzubauen und zu steigern. In der letzten Reihe erlebt man den besonderen Kick am höchsten Punkt der Bahn in 73 m Höhe: Während die anderen bereits „weg“ sind, fährt man immer noch auf den Himmel zu….um dann in die Tiefe zu rasen! Ein Wahnsinns-Gefühl!!! Es ist und bleibt erst einmal die beste Achterbahn Deutschlands!!! Inzwischen werden auch hier Lücken mit Einzelpersonen gefüllt… eine gute Idee!
Die EuroMir haben wir quasi im Vorbeigehen mitgenommen. Auch hier war die Wartezeit recht kurz. Die rasante Fahrt – egal ob vorwärts oder rückwärts – hätte auch eine etwas längere Wartezeit rechtfertigen können. Den Abend haben wir im Kaffi Hus im neu gestalteten Themenbereich Island mit Blick auf die Blue Fire bei einigen Cocktails und chilliger Musik in Lounge-Athmosphäre ausklingen lassen. |
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Aber – wie erwartet – war die Wartezeit an der Pegasus kurz. Wir durften sitzen bleiben und fünf! Mal hintereinander fahren. Wir haben den wunderschön angelegten Park erkundet und die größtenteils sehr schönen Shows besucht. Sehr zu empfehlen ist natürlich die Eisshow „Dreamotion“, sowie die Stuntshows „Duell der Brüder“ und die „Atlantica Pirates Show“! Die Sänger der Show „Musical on Board“ sind sehr gut, während wir mit den Sängern und Darstellern des Kindermusicals „Auf ins Nimmerland“ etwas Pech hatten, denn sie waren stimmlich und darstellerisch an diesem Tag nicht besonders gut. Unser zweiter Abend klang im portugiesischen Teil mit der Piraten-Beach-Party aus. |
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Am dritten Tag – sonntags ist der Park relativ leer – haben wir dann unserem Namen "Coaster Junkies Germany" alle Ehre gemacht: Wir sind gefahren, was schnell und rasant ist. Bei den Wartezeiten am Nachmittag kam uns der heftige Regen zugute. Die Zeit des Schauers haben wir in der Eisshow verbracht und danach sahen wir, wie die Massen in Richtung Ausgang strömten, während wir noch mal `ne Schüppe draufgelegt haben. Mit der Fahrt im Silverstar endete unser Ausflug in den Europapark und wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Ausflug dorthin. Mit der Jahreskarte – kein Problem…. |
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