Tourbericht:

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Europa-Park Rust 
31. Juli bis 02. August 2009
 
 
Teilnehmer:
Sven, Marina,


 

Tourbericht:

Es ist 02.30 Uhr – der Wecker klingelt. Doch wir sind sofort hellwach und haben gute Laune, denn es geht in den EUROPAPARK!!! Für drei ganze Tage!!!

Um kurz vor 4 Uhr sind wir dann soweit und die Fahrt geht los. 450 km sind noch ein Klacks! Pünktlich zur Öffnung des Parks sind wir in Rust und haben einen spannenden Tag vor uns. Traditionell – weil es meine erste Achterbahn überhaupt war – fahren wir mit der EuroSat. Eine Achterbahn im Dunkeln, die durch das Ausschalten des Sehens umso intensiver erlebt wird.

Dann schlendern wir entgegen dem Besucherstrom in den griechischen Teil des Parks zur Pegasus. Sie liegt ziemlich versteckt hinter dem Eingang zur Poseidon. Bereits im Wartebereich finden wir wieder die Detailverliebtheit, die den gesamten Europapark so schön macht. Keine Warteschlange!!! Was für eine Freude! Wir testen die Bahn: Sie fährt nicht einfach nur los - Pegasus, das geflügelte Pferd - wiehert und trabt los! Die Kinder im ersten Wagen haben ihren Spaß – und wir auch! Die Bahn macht richtig Spaß!!! Egal ob man in der Mitte oder hinten sitzt, die Streckenführung ist klasse, nur vielleicht ein bisschen kurz. Da sie Beschilderung nicht optimal ist, bleibt die Pegasus vielleicht ein Geheimtipp…

Und weil wir gerade da waren, gingen wir gleich - ebenfalls ohne große Wartezeit - in die Poseidon, ein Water-Coaster mit zwei Auffahrten und rasanter Streckenführung. Wie der Schweizer Herr hinter uns bereits beim Einsteigen sagte: „Je vorne, desto naß!“ – war auch die Fahrt. Völlig durchnässt stiegen wir aus und nutzen das Trockengebläse am Ausgang. Für 1 Euro blies uns für etwas 4 Minuten warme Luft entgegen. Doch trotzdem trockneten unsere Sachen überhaupt nicht…. Eine nette Idee, aber das war’s auch schon!

Bei strahlendem Sonnenschein würden wir schon irgendwie trocknen. Wir besuchten die Kinderattraktion Ciao Bambini, eine für Kinder sehr geeignete Indoor-Themenfahrt mit einer kleinen Abfahrt am Ende. Das Bremsen erfolgt ziemlich abrupt, sodass sich das kleine Mädchen vor uns das Kinn am Sicherheitsbügel anstieß.

Weiter ging es ins Geisterschloss: Für Kinder nicht unbedingt geeignet, für Erwachsene ist es ganz witzig, aber keineswegs rasant…

Weil die Wartezeit an der Blue Fire noch zu lang war, gingen wir auf beschauliche Dschungelflossfahrt. Über den See geht es in langsamer Fahrt vorbei an Entenfamilien, die sich sichtlich wohl fühlen in der naturbelassenen Umgebung. Afrikanische Eindrücke bilden einen gelungenen Kontrast.

Und dann ging es zur Blue Fire! Einfach klasse, die Beschleunigung zu Beginn der Fahrt. Auch die Steilkurve sowie die Heartline Rolls machen richtig Spaß. Die Sitze sind bequem und so hat man während der gesamten Fahrt ein sicheres Gefühl – auch wenn’s uns ab und zu aus den Sitzen gehoben hat. Besonders gefällt hier der Single-Rider Zugang! Er verkürzt die Wartezeit um einiges!!!

Lobend erwähnen möchten wir an dieser Stelle, dass die angegebenen Wartezeiten auch den tatsächlichen Wartezeiten entsprechen!!!

Noch ein kurzer Abstecher zum Matterhorn Blitz, einem Powered Coaster“ mit vielen Details in der Warteschlange und auch auf der Strecke.

Und dann ging es zur Silverstar. Sobald man die Station betritt und die Durchsagen hört, steigt der Adrenalinspiegel. Die lange Auffahrt in den strahlend blauen Himmel gibt genügend Gelegenheit, die Spannung auf den FirstDrop aufzubauen und zu steigern. In der letzten Reihe erlebt man den besonderen Kick am höchsten Punkt der Bahn in 73 m Höhe: Während die anderen bereits „weg“ sind, fährt man immer noch auf den Himmel zu….um dann in die Tiefe zu rasen! Ein Wahnsinns-Gefühl!!! Es ist und bleibt erst einmal die beste Achterbahn Deutschlands!!! Inzwischen werden auch hier Lücken mit Einzelpersonen gefüllt… eine gute Idee!

Die EuroMir haben wir quasi im Vorbeigehen mitgenommen. Auch hier war die Wartezeit recht kurz. Die rasante Fahrt – egal ob vorwärts oder rückwärts – hätte auch eine etwas längere Wartezeit rechtfertigen können.

Den Abend haben wir im Kaffi Hus im neu gestalteten Themenbereich Island mit Blick auf die Blue Fire bei einigen Cocktails und chilliger Musik in Lounge-Athmosphäre ausklingen lassen.


Am 2. Tag unseres Aufenthalts war uns klar, dass wir wohl auf einige Fahrgeschäfte verzichten müssen. Umso erstaunter waren wir, dass an der EuroMir auch um kurz vor 10 Uhr noch keine Warteschlange stand. Also sind wir kurzerhand dreimal hintereinander gefahren. Da das Schweizer Nationalfest anstand und einige andere Aktionen im Park liefen, waren die Wartezeiten an der Blue Fire sowie der Silverstar jenseits des Erträglichen (teilweise auch über 100 Minuten ).

Aber – wie erwartet – war die Wartezeit an der Pegasus kurz. Wir durften sitzen bleiben und fünf! Mal hintereinander fahren.

Wir haben den wunderschön angelegten Park erkundet und  die größtenteils sehr schönen Shows besucht. Sehr zu empfehlen ist natürlich die Eisshow „Dreamotion“, sowie die Stuntshows „Duell der Brüder“ und die „Atlantica Pirates Show“! Die Sänger der Show „Musical on Board“ sind sehr gut, während wir mit den Sängern und Darstellern des Kindermusicals „Auf ins Nimmerland“ etwas Pech hatten, denn sie waren stimmlich und darstellerisch an diesem Tag nicht besonders gut.

Unser zweiter Abend klang im portugiesischen Teil mit der Piraten-Beach-Party aus.


Am dritten Tag – sonntags ist der Park relativ leer – haben wir dann unserem Namen "Coaster Junkies Germany" alle Ehre gemacht: Wir sind gefahren, was schnell und rasant ist. Bei den Wartezeiten am Nachmittag kam uns der heftige Regen zugute. Die Zeit des Schauers haben wir in der Eisshow verbracht und danach sahen wir, wie die Massen in Richtung Ausgang strömten, während wir noch mal `ne Schüppe draufgelegt haben. Mit der Fahrt im Silverstar endete unser Ausflug in den Europapark und wir freuen uns schon jetzt auf den nächsten Ausflug dorthin.

Mit der Jahreskarte – kein Problem….

 


Alle Bilder wurden von uns selbst aufgenommen,
daher liegt das Copyright bei den Coaster Junkies Germany.









 

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