Tourbericht:

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Europa-Park Rust
07. Oktober 2011 "Halloween-Tour inkl. Horror Nights"
 
 
Teilnehmer:
Elisa, Nicole, Alex, Stefan, Petra
Nicht im Bild: Christine, Andreas, Marco


 

Tourbericht:

Europapark und dann noch Halloween, das lockt den Coaster Junkie förmlich an. Schon kurz nach Bekanntgabe des Tourdatums, waren auch schon alle Plätze belegt. Gemeinsam mit einem kleinen Transporter fuhr ein Wagen aus Paderborn und der andere Wagen kam mit CJG Christine und Andreas aus Richtung Ruhrgebiet. Spät am Abend kamen wir dann im Tipi-Dorf an und bezogen die "Halloween-Hütte" sowie ein Tipi-Zelt.

Zum Ausklang des Abends kehrten wir dann noch in der Hotelbar des "Colosseo" ein uns schlossen den Ankunftstag mit einem leckeren Eistee und einer Cola. Um das ungesunde Leben noch einmal richtig zu genießen, besorgte der liebe Stefan noch ein üppiges Burgermenü aus einem nahe gelegenen Fast-Food-Spezialitätenrestaurant.

Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, frühstücken und ab in den Park. Die Wettervorhersage war nicht unbedingt viel versprechend, doch was soll´s... nun sind wir da und können es sowieso nicht ändern. Erstaunlicher Weise war aber mit uns auch die Sonne da und von Regen oder Unwettern keine Spur. Da offenbar einige andere potentielle Parkbesucher dem Wetterbericht glaubten und gar nicht erst in den Park kamen, war entsprechend wenig los und wir stürzten uns sofort auf "Silverstar" und "Blue Fire".  Die wieder einmal üppige Halloween-Deko im Park ließ alle "EP-Halloween-Neulinge" und die "alten Hasen" staunen.

Gegen Mittag probierten wir das neue Restaurant "Food Loop" aus. Erstaunlich, was man mit Essen so alles anstellen kann.

Weiter ging es mit zahlreichen anderen Attraktionen und wie gewohnt allen Wasserbahnen im Park. Auch wenn es nicht unbedingt sommerliche Temperaturen gab, war das altbekannte Spiel "Im Rafting nicht bewegen..." ein Höhepunkt des Tages. Leider traf es wie immer die falschen Leute... die mit der großen Klappe blieben verschont. (...oder war es andersherum?).

Um 17:30 Uhr nahmen wir dann mit der letzten Fahrt in der "Silverstar" Abschied vom Freizeitparkgelände und bereiteten uns auf die Horror-Nights starring Marc Terenzi vor...

19:00 Uhr standen wir vor den Toren der Horror-Veranstaltung und die Stimmung war schon ein wenig mulmig... man konnte die Anspannung spüren und schließlich gewährten uns die Monster Einlass in ihre Welt.

Die Horror-Nights und die vielen Attraktionen, Walkthroughs und Monster konnten absolut überzeugen. Besonders "Dreamscape 3D", "The Nest" und "Possession" boten Spannung bis zur letzten Sekunde. Nicht zu vergessen das riesige künstlich angelegte Maisfeld und die zahlreichen Erschrecker. Jeder von uns hatte an einigen Stellen wirklich zu kämpfen und das Herz ist nicht nur einmal tief in die Hose gerutscht. Dann war "Vampire´s Club" angesagt, aber die Beine schmerzten und irgendwie war einfach die Luft raus, also wir machten uns auf den Weg zurück zur Hütte. Ein genialer Ausflug ging zu Ende.

Am nächsten Tag machte sich dann ein Großteil wieder auf den Heimweg. CJG Christine und Andreas blieben noch einen weiteren Tag und dabei führte Christine noch ein Interview mit dem leitenden Parkchef... dazu mehr in Kürze.


Erster Eindruck:

Wie schon in den vergangenen Jahren, kann man hier vor den Verantwortlichen nur den Hut ziehen. Die Dekorationen zum Thema Halloween sind nicht mehr zu übertreffen und nahezu jeder Winkel und jeder Baum und jedes Haus hat Spinnennetze und andere schaurige Gimmicks. Dazu kommt die alljährliche Musik "This is Halloween...this is halloween"...


Eigentlich dürfte es im gesamten Schwarzwald keine Kürbisse mehr geben.

 
Personal:

Das Personal ist immer ein beliebtes Thema im Europapark in Rust. Leider ist es eher ein Manko, was im Laufe der Jahre nicht wirklich verbessert werden konnte. Man kann nicht sagen, dass die Leute unfreundlich sind, aber irgendwie hat man den Eindruck, hier macht jeder nur seinen Dienst nach Vorschrift. Die Operator bei den Bahnen haben in der Regel einen absolut leeren Gesichtsausdruck. Kein Lächeln, kein freundliches Wort.

Zum Glück gibt es noch Ausnahmen und so stießen wir auf den Verkäufer in dem eigens für die Jahreszeit eröffneten Halloween-Shop am Ende der Mainstreet und besonders CJG Christine hatte ihren Spaß mit einem Operator der Achterbahn "Silverstar". Da er so nett war, hat er heute den Titel des Mitarbeiter des Tages verdient... nicht wahr Christine?

MITARBEITER DES TAGES:   Rafael Sauter (Operator "Silverstar")

 
Sauberkeit im Park und auf den sanitären Anlagen:

Bei der Sauberkeit im Park und auch bei den sanitären Anlagen gibt es nichts zu beanstanden. In den hoch frequentierten Bereichen sind die Toiletten zwar nicht 100% sauber, aber dennoch im Rahmen der Annehmbarkeit.

 
Zuverlässigkeit der Attraktionen:

Ausfälle sind im Europapark eine absolute Seltenheit. Grundsätzlich kann man sagen, wir haben es noch nie erlebt! Auch bei diesem Besuch war alles in Betrieb und keine Bahn oder Attraktion stand still.

 
Zeitverlust durch Anstehen:

Der Park war nicht voll und so gab es nicht die manchmal sehr nervigen langen Warteschlangen. Die maximale Wartezeit betrug 20 Minuten, allerdings auch nur bei den wirklichen Highlights - "Blue Fire" und "Silverstar". Ansonsten konnte man häufig bis zum Einstieg durchlaufen und nach 2-3 Minuten war die Fahrt dann möglich.

Beim Silverstar waren erst ab ca. 11 Uhr alle Züge in Betrieb, daher ziehen wir bei der Bewertung ein kleines Pünktchen ab.

 
Essen & Trinken:

Vielleicht lag es an den Temperaturen oder einfach an der Jahreszeit, aber wir haben eine ganze Menge probiert und gegessen. Besonders unter die Lupe konnten wir heute einmal das neue und einzigartige Restaurant "Food Loop" nehmen. Hier wird das Essen an einem Computer ausgesucht und bestellt. Nach kurze Wartezeit erfolgt die Anlieferung über Schienen, wie bei einer Achterbahn - von oben. Es gibt sogar Loopings... Die Schwerkraft sorgt dabei offensichtlich dafür, dass  nichts auf die Besucher splattert.

Die Auswahl ist recht groß, allerdings ist auch der Preis nicht gerade ein Schnäppchen. Die Portionen sind gering und man braucht schon mehrere Anlieferungen, bis sich ein Sättigungsgefühl einstellt. Mit der ganzen Familie kann das durchaus ein ordentliches Loch in die Reisekasse reißen. Der gesamte Park bietet dazu natürlich noch die üblichen jeweils landestypischen kulinarischen Highlights. Hier ist immer alles von guter Qualität, allerdings auch dies kein günstiges Erlebnis.

 
Gesamteindruck Park:

Es ist ziemlich einstimmig, aber die Halloween-Zeit ist die schönste Jahreszeit im Europapark. Alles ist aufeinander abgestimmt und die Dekorationen sind perfekt gelungen. Weiterhin kann man schon einmal einen Blick auch die neue Holzachterbahn werfen... ein imposantes Gebilde.

 
Achterbahnen:

Die beiden Highlights "Silverstar" und "Blue Fire" stechen einfach hervor und sind auch bei dieser Tour die ersten Anlaufstellen gewesen. Doch auch andere Coaster, wie z.B. "Matterhornblitz", "Euro-Mir", "Pumpkin-Coaster" (Eurosat) können unsere EP-Neulinge überzeugen. Was Coaster angeht, so ist der Europapark in unseren Breitengraden noch immer und sicher noch lange Zeit in führender Position.

 
Non-Coaster:

Es gibt so viel zu sehen und zu entdecken, dass ein Tag schon nicht mehr ausreicht. Zusätzliche Highlights ganz große außer den Achterbahnen sind in den vergangenen Jahren nicht unbedingt hinzu gekommen, aber die Klassiker wie z.B. das "Fjord Rafting" sind immer eine gelungene Abwechslung. Manchmal sollte man tatsächlich über einen Nässeschutz nachdenken... zumindest wenn man vorher eine große Klappe hatte...

 
Sonstiges:

Insbesondere für Halloween gibt es zusätzlich Attraktionen im Park. Ein "Pirates" Horror-Walkthrough sorgt schon einmal für die passende Einstimmung auf die "Horror Nights starring Marc Terenzi. Aber auch wenn man die Zusatzveranstaltung nicht besuchen möchte, ein wenig erschrecken kann nicht schaden...

 
Neuheiten:
Seit unserem letzten Besuch im Juli gab es keine weiteren Neuerungen.
 

Fazit:

Bei dieser Tour wurde einmal wieder mehr deutlich, warum sie so schnell ausgebucht ist. Es war herrlich und an Stimmung und guter Laune kaum noch zu toppen. Die Halloween-Hütte hat eine Atmosphäre gezaubert, die noch lange unvergessen sein wird. Auch der Besuch der Horror Nights war ein besonderes Erlebnis. Auch wenn die Erwartungen aus dem vergangenen Jahr ziemlich hoch waren, so konnten sie wieder einmal erfüllt werden.


Was uns außerdem noch super gefällt:

Die Erschrecker in der Mainstreet am Ende des Tages sind der Knaller. Hier kann man minutenlang verweilen und zusehen, wie anderen Menschen das Herz in die Hose rutscht. Gern mehr davon...

 
Konstruktive Kritik:

Es gibt immer Kleinigkeiten zu verbessern, doch ist immer wieder die Freundlichkeit des Personals ein Thema bei unseren Besuchen. Wie schon oben beschrieben, gibt es nicht unbedingt negative Erlebnisse und doch fühlt man sich ein wenig unbeachtet oder gar ungewollt.

Ein weitere kleiner Kritikpunkt ist aus unserer Sicht noch das Preis-Leistungs-Verhältnis des Essens. Die Qualität stimmt, aber der Preis ist dennoch zu hoch. Insbesondere bei "Food-Loop" fällt das besonders auf. Natürlich kann man darauf spekulieren, dass die Besucher es mindestens einmal sehen wollen und daher der Preis auch bezahlt wird, doch einen Wiederholungsbesuch werden wir uns sicherlich sparen. Dann lieber etwas weniger verlangen und dafür kommen aller gern auch zweimal zum Essen.

 
Fotos:

 
     
     
     
     
 



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