Tourbericht:
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Tourbericht: Der zweite Tag unserer Niederlande-Tour begann mit dem frühen Aufstehen in unserem Hotel in Eindhoven und wir machten uns in eisiger Kälte, aber mit blauem Himmel auf den Weg nach Kaatsheuvel. Für einige von uns war es eine absolute Neuigkeit und die Bahnen, insbesondere "Joris en de Draak" standen ganz deutlich in unserem Fokus. Kurz bevor wir Efteling erreicht hatten, führen wir in eine dicke Nebelwand. Auch bei Ankunft am Park, gegen ca. 11 Uhr, war es fast nicht möglich die Hand vor Augen zu sehen.
Dieses Wetter hätte eigentlich perfekt zu Halloween gepasst und
verbreitete ein wenig mystische Stimmung auf den Wegen des Parks.
Zum Fotografieren natürlich denkbar ungeeignet und so mussten wir
erstmal unseren Wetterfrust in der "Bobbaan" lassen. Alle anderen
guten Rides waren noch geschlossen und so warteten wie, bis
endlich die Entwarnung kam. "Joris" und auch der "Vliegende
Hollander" sind auf der Strecke und warten auf die Coaster
Junkies. "Python" war leider ganz geschlossen und auch einige
andere Attraktionen waren am heutigen Tag für die Gäste nicht
zugänglich. |
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| Anfahrt und Parken: | |||||
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Wir waren frühzeitig am Park und konnten somit relativ weit in Richtung Haupteingang fahren. Trotz des komischen Wetters und trotz der niedrigen Temperaturen, schien heute eine Menge Betrieb zu sein. Parkeinweisen zeigen den Weg und wir entdeckten die Schilder mit den Parkgebühren. Eigentlich hätte man diesen Parkplatz nicht befahren sollen, denn mit 10 Euro gehört Efteling zu den Spitzenreitern in Europa. |
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| Eintritt und erster Eindruck: | |||||
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Der Eingang des Parks erscheint sehr imposant und es gibt
reichlich Kassen um Tickets zu erwerben. Leider waren bei unserer
Ankunft nicht alle besetzt. Der Eintrittspreis gehört ebenso, wie
die Parkgebühr, zu den Spitzenreitern in Europa. Vor allem zur
Winterzeit, wo einige Attraktionen erst gar nicht in Betrieb sind,
muss man recht tief in die Taschen greifen. Unser Tipp ist hier,
dass man nach Ermäßigungen in Zeitungen oder gar auf Verpackungen
im Supermarkt achtet. So kann man wenigstens ein bisschen
einsparen.
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| Personal: | |||||
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Das Personal...war
vorhanden. Sehr unauffällig, daher kann man weder positiv noch
negativ Bewerten. Es gab wie immer ein paar Ausnahmen, wie z.B.
eine Mitarbeiterin in einem Shop, die uns auch nach Schließung der
Türen - während der Parköffnungszeiten! - bereitwillig Auskunft
gegeben hat. Ansonsten machte hier jeder zwar seinen Dienst nach Vorschrift, doch manchmal hatte man den Eindruck, dass ein wenig realistisches Umdenken in den Vorschriften keinen Platz gefunden hat. Nach dem Motto "Es ist so, wie es immer ist... auch wenn es anders ist!" Hier mal ein Beispiel: Wir hatten uns zuvor an einem Automaten kostenlos Karten für die 19 Uhr Vorstellung der neuen Show "Raveleijn" ausgedruckt. Um 19:02 Uhr kamen wir dort an und die Tore waren bereits geschlossen. Eine Mitarbeiterin wollte uns und eine andere Gruppe durch einen Nebeneinfang führen. Soweit, so gut... dann fragte sie aber nach unseren Tickets. Freundlich ist anders, haben wir uns gedacht und es war absolut wichtig, diese Tickets für die 19 Uhr Vorstellung in Besitz zu haben. Ohne Eintrittskarten - wohlgemerkt: kostenlos! - hätte sie uns nicht auf das Gelände gelassen. Man hätte nun meinen können, dass das Showareal vielleicht schon komplett gefüllt ist und nur noch unsere Sitze auf ihre Helden warteten, aber nein... im Gegenteil! Nicht einmal 1/3 des Zuschauerraumes war besetzt. Falls dies jemand liest und eine Erklärung hat, bitte schreibt es uns... Einen Mitarbeiter des Tages haben wir heute nicht gefunden. |
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| Sauberkeit im Park und auf den sanitären Anlagen: | |||||
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Die Toiletten im Park waren sauber. Selbiges gilt auch für den Rest des Geländes. Hier uns dort fand man mal Kleinigkeiten, die aber nicht entscheidend ins Auge fallen. Besonders schön und originell sind die sprechenden Mülleimer... "Papiieeer hier..." ertönt es und jeder fühlt sich berufen, seinen Abfall hier zu entsorgen.
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| Zuverlässigkeit der Attraktionen: | |||||
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Irgendwie lief es heute auch bei
den Attraktionen nicht rund. Sicherlich schieben wir mal einiges
auf das nebelige und kalte Wetter, doch hat man wenig
Informationen erhalten, wann zumindest die Hauptattraktionen in
Betrieb sein werden. |
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| Zeitverlust durch Anstehen: | |||||
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Der Park war zwar nicht gerade wenig besucht, aber auf dem riesigen Gelände verlief sich alles recht gut. Jeder hatte so seine Prioritäten und somit gab es selten Anstehzeiten über 20 Minuten bei den Achterbahnen. Bei "Joris en de Draak" war auch schon einmal eine halbe Stunde drin, doch konnte man das noch gut ertragen. |
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| Essen & Trinken: | |||||
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Es gibt eine Menge Auswahl im Park und besonders zu empfehlen sind die typischen niederländischen Frikandeln. Direkt in der Nähe des Eingang gibt es sogar kleine Automaten, an denen man sie ziehen kann. Der Preis ist angemessen. Das absolute Highlight im Park sind aber die - und an dieser Stelle müssen wir kurz Werbung machen - "UNOX" Würstchenbuden. Ein Traum für den Gaumen und es bleibt garantiert nicht bei einem Exemplar.
Wer mag, der kann Mayo und Ketchup
auch mit dem leichten Geschmack des Würstchens und einem zarten
Hauch Brötchen garnieren :-) |
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| Gesamteindruck Park: | |||||
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Beeindruckend ist die Gesamtgröße des Parks. Hier kann man kilometerweit laufen und hat vermutlich noch immer nicht alles gesehen. Ein Parkplan ist also absolut ratsam. Manchmal fehlen an einigen Stellen die Attraktionen und man trifft minutenlang keinen Bahn, keinen Coaster oder wenigstens ein kleines Karussell. |
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| Achterbahnen: | |||||
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Der Wooden-Duelling-Coaster
"Joris en de Draak" wollen wir hier einmal an erster Stelle
nennen, denn die Bahn hat uns alle restlos überzeugt. Als eine der
besten Holzachterbahnen in Europa werden wir sie in Erinnerung
behalten und uns schon jetzt auf den nächsten Ride freuen.
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| Non-Coaster: | |||||
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In "Efteling" wird besonders Wert
auf die ganze Familie gelegt und das merkt man auch bei den
zahlreichen weiteren Attraktionen. Neben dem 4D Kino "Panda Droom",
welches eine dem Tierschutz gewidmete Filmdarbietung zeigt und
besondere Special Effects das Erlebnis unterstützen, gibt es
kleine Karussells und auch aufwendige Themenfahrten. Eine ist "Carnaval
Festival" und das vermutlich eher häufig übersehene Museum.
Das Museum ist klein, aber mit ganz großartigem Inhalt. Kinder, die auf Märchen stehen, werden hier Augen und Mund nicht wieder schließen können. Selbst Erwachsene, die mit den Märchen wie z.B. Rapunzel oder Schneewittchen aufgewachsen sind, erinnern sich gern an vergangene Zeiten. Hier findet man in einer beleuchteten Vitrine den Schuh von Aschenputtel oder den angebissenen Apfel von Schneewittchen. Beeindruckend auch das Spinnrad oder die wohl berühmteste Erbse aller Zeiten.
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| Sonstiges: | |||||
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Auffallend war, dass wirklich alle Attraktionen in einem außergewöhnlich guten Zustand waren. Die Themenfahrten ließen keinen Altertumsspuren oder Abnutzungen erkennen und auch die Dekorationen waren in einem ausgezeichneten Zustand. |
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| Neuheiten: | |||||
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Die große Neuheit des Jahres ist die Show "Raveleijn" und sie wird in einem riesigen Außengelände aufgeführt. Die Deko und auch die zahlreichen technischen Finessen waren genial. Leider war die Show recht flach und hatte kaum Inhalt. Der Böse Herrscher mit seinem vielköpfigen Drachen muss durch edle Ritter getötet werden... da es ein Happy End geben muss, ist dies nach knapp 30 Minuten auch geschafft. Der Drache ist ein technisches Meisterwerk, nur leider vermutlich für europäische Augen zu übertrieben. In Amerika würde das Ungetüm vermutlich gottesgleich gefeiert, da es ja im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht groß genug sein kann. Leider muss man hier so ehrlich sein und sagen: Einmal anschauen reicht vollkommen...! |
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| Fazit: | |||||
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Efteling war für einige von uns eine Neuheit und somit war sowohl die Spannung, aber auch die Erwartung recht hoch. Schließlich wird in der Werbung immer von "DEM" Park in den Niederlanden gesprochen. Die hohen Erwartungen konnten leider größtenteils nicht erfüllt werden. Dies lag allerdings nicht an den Attraktionen, sondern eher an vielen Kleinigkeiten. Man fühlte sich nicht so wirklich willkommen, dann bekam man zu wenig Informationen, wann die Bahnen öffnen... und ob überhaupt. Dennoch werden wir dem Park natürlich noch eine Chance geben und im Sommer 2012 noch einmal vorbei schauen. |
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| Was uns außerdem noch super gefällt: | |||||
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| Konstruktive Kritik: | |||||
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