Nachdem Ende des
letzten Jahres das Fort Fun Abenteuerland einen neuen Besitzer
vermeldete und dieser dann auch noch von einem großen
Investitionsvolumen in den nächsten Jahren sprach, waren
allesamt von dem Gedanken einer rosigen Zukunft geblendet
worden. Das Unternehmen rückte am 27.01.2012 in das Visier der
Staatsanwaltschaft und mittels gerichtlicher Hausdurchsuchung
wurden verschiedene Gerätschaften zur Untersuchung mitgenommen.
Ebenfalls mitgenommen wurde auch Prokurist Matthäus Ziegler, der
unter Verdacht des schweren Betrugs steht. Laut Pressemeldungen
der vergangenen Tage, soll Ziegler Sicherheiten angegeben haben,
die in Wahrheit nicht zur Verfügung stehen. Was wird nun aus dem
Fort Fun? Was passiert mit den angefangenen Baumaßnahmen? Die
wichtigste Frage von allen ist aber doch: Was geschieht mit den
Mitarbeitern?
Im Internet und natürlich bei den sozialen Plattformen wurde
fleißig diskutiert und analysiert, doch eine tatsächliche Lösung
gibt es dadurch natürlich auch nicht. Die Mitarbeiter des Parks
bildeten ein Team zur Planung der weiteren Vorgehensweise und
nun kam doch tatsächlich eine erste Entwarnung.
Der alte Besitzer Compagnie des Alpes machte den Kaufvertrag
rückgängig und nimmt das Abenteuerland ab sofort wieder in sein
Entertainment-Portfolio auf. Man kann nach dieser Aussage das
Durchatmen vieler Mitarbeiter und Fans förmlich spüren. Leider
gibt es laut Presseberichten und ersten Informationen aber auch
noch einen kleinen Schatten auf dem Nachrichtenblatt der frohen
Kunde... Das Unternehmen sucht nach wie vor einen Käufer und
hegt weiterhin die Absicht den sauerländischen Park zu
verkaufen.
Erstmal scheint also eine Lösung gefunden zu sein und auch dem
Saisonstart steht offenbar nichts im Wege. Die Zukunft ist nun
zwar nicht mehr rosig, doch immerhin auch nicht tiefschwarz.
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Offizielle Pressemitteilung:
Compagnie des Alpes
macht Verkauf des FORT FUN rückgängig
Käufer wird vorgeworfen, gefälschte Bankgarantien vorgelegt zu
haben
Bestwig, Februar 2012 – Die Konzerngruppe Compagnie des Alpes
(CDA) wurde von den deutschen Behörden darüber informiert, dass
gegen Vertreter der One World Group der Verdacht erhoben wurde,
im Rahmen der Vertragsverhandlungen zum Verkauf des
Freizeitparks FORT FUN Abenteuerland gefälschte Bankgarantien
vorgelegt zu haben. Die One World Group hatte den Freizeitpark
am 23. Dezember von der CDA übernommen. Angesichts der
Betrugsvorwürfe und zur Wahrung der Interessen der CDA und des
FORT FUN, hat die CDA in Übereinstimmung mit deutschem Recht an
den Käufer eine Mitteilung über den Widerruf der
Aktienübertragung im Zusammenhang mit der Transaktion versendet.
Durch das Eingreifen der CDA wird das FORT FUN Abenteuerland
wieder in die CDA Konzerngruppe integriert. „Höchste Priorität
haben für uns der Park und die Mitarbeiter“, erklärt Jan
Reuvers, Vertreter der CDA in Deutschland. „Wir verstehen, dass
zurzeit eine große Unsicherheit herrscht und nehmen unsere
Verantwortung gegenüber allen, die für das FORT FUN gearbeitet
haben, sehr ernst. Dies ist etwas, das unser Unternehmen
auszeichnet“, so Jan Reuvers. Es wird nun alles daran gesetzt,
dass der Park pünktlich zum Saisonbeginn im April seine Türen
öffnen kann. Parallel wird sich die CDA auch weiterhin darum
bemühen, die rechtliche Lage mit der One World Group zu klären.

