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"Van Helsing´s Factory" - Neu im Movie Park Germany

News vom 09.07.2011


 

Wir schreiben das Datum 18. Juni 2011... Ein Mann namens Dr. Van Helsing geht auf Vampirjagd. Doch nicht in den tiefen Wäldern Transsibiriens, sonden mitten im..........Ruhrgebiet. "Van Helsings Factory" ist die große neue Attraktion im Movie Park Germany - Bottrop-Kirchhellen. Lange haben die Achterbahnfans auf diesen Moment gewartet und nun ist es soweit... Wir waren vor Ort und haben den neuen Coaster mal ganz genau unter die Lupe genommen.

Es handelt sich bei der neuen Achterbahn um einen Darkride mit vielen Szenerien, Thematisierungen und Überraschungen. Im ehemaligen Gebäude der Attraktion "Gremlins" war lange Zeit nichts zu finden doch nun besann man sich und "Van Helsings Factory" nahm den legendären Platz ein. Von außen wurde das Gebäude komplett im Stil einer alten Lagerhalle oder eben einer Factory gestaltet und auch hier gibt es schon jede Menge zu entdecken. Durch eine breite Tür gelangt man hinein und wird schon bald Jagd auf Vampire machen können.

Nach einem spannenden und sehr aufwendig gestalteten Warteweg gelangt man zur ebenso stark thematisierten Station. Effekte von Geistern, die einfach so vorbei huschen, bis hin zu einem tollen und passenden Soundtrack beginnt langsam gruselige Stimmung auf zu kommen.

Wie immer haben wir die Bahn bewertet und im Folgenden beschreiben wir alles ein wenig genauer:

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Fahrgefühl:
Die Bahn ist neu und das merkt man sehr deutlich. Es ruckelt nicht, sondern gleitet sanft über die Strecke. Obwohl man sich eigentlich mit eher unspektakulären 36 Stundenkilometern fortbewegt, macht es den Anschein, als wäre man deutlich zügiger unterwegs. Insgesamt sind die Werte der Bahn schon fast im Charakter einer Familienachterbahn, doch das Fahrgefühl spricht eine andere Sprache. Somit vergeben wir:

7 von 10 Punkten


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Thrill:
Wir bereits beim vorherigen Punkt erwähnt, sind die Werte auf dem Papier nicht so spektakulär. Das Thema an sich verspricht allerdings reichlich Spannung. Schon der Gang durch das Eingangstor und die Geräuschkulisse lassen den Puls höher schlagen. Effekte und Szenerien geben den Rest dazu. Hinzu kommt die Ungewissheit eines Darkrides, denn man kann vorher nicht einmal erahnen, was in den nächsten Minuten passieren wird.

7 von 10 Punkten

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Überkeitsfaktor:
Die Bahn ist keine von den ganz großen so genannten "Puke-Machines" und bietet recht wenige Streckenelemente. Es gibt schnelle und sehr enge Kurven und es gibt insgesamt zwei Abfahrten. Die Bahn lebt von Szenerien und überraschend auftauchenden Dingen. Die Fahrt selbst ist eher harmlos.

2 von 10 Punkten

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Theming:
Das Gesamttheming dieses Coasters ist nicht stimmig, sondern schon fast perfekt umgesetzt. Die Atmosphere ist unheimlich und stellenweise sehr gruselig und auch eine kleine Rahmengeschichte macht die ganze Sache sehr rund. Das Gebäude ist neuer Blickfang inmitten des Main-Areal im Movie Park geworden. Einzig die Mitarbeiter könnten mit Kleidung und Auftreten noch ein wenig mehr zur letztendlichen Perfektion beitragen. Das ist aber jetzt wirklich "jammern auf hohem Niveau". Es gibt die volle Punktzahl - natürlich!

10 von 10 Punkten

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Fahrlänge:
Die Bahn ist mit 400 Metern eher eine der kleinen Bahnen. Durch die enge des Raumen und das mit 36 km/h überschaubare Tempo wird einiges an Zeit wieder gut gemacht. Die Fahrt dauert mit den beiden Auffahrten knappe 110 Sekunden und somit ist aus unserer Sicht das maximale erreicht. Mehr hätte man auf so kurzer Schienenlänge nicht machen können. Länger geht zwar immer, aber die Bahn braucht sich auch in dieser Angelegenheit nicht zu verstecken.

05 von 10 Punkten

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Sicherheit:
Bei einer solch neuen Bahn gibt es natürlich am System an sich nichts zu meckern. Die Mitfahrer werden, in den jeweils vier Personen fassenden Wagen, durch einzelne Hüftbügel gesichert. Diese sitzen gut und sind überhaupt nicht störend, eher schon fast nicht spürbar. Natürlich erfordert ein solcher Typ Achterbahn keine größeren Vorkehrungen, doch sind wir an einigen Stellen der Strecke dem Nebenmann recht nah auf die berühmte Pelle gerückt. Nicht weiter tragisch, außer wenn Köpfe zusammenstoßen. Ist aber nur einmal passiert und wir haben es überlegt. Die Kontrollen der Mitarbeiter waren...sagen wir mal vorhanden. Sie haben die notwendige Prüfung vorgenommen, aber mehr dann auch nicht.

06 von 10 Punkten

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Personal:
Womit wir dann auch gleich bei einem der wichtigsten Punkte einer gelungenen Achterbahnfahrt angekommen wären. Das Personal ist das Aushängeschild einer Attraktion und natürlich auch des gesamten Parks. Die Operator in "Van Helsings Factory" waren eher von der schweigenden Zunft. Wenig Konversation und auch kein Bonusentertainment. Eigentlich braucht es die Bahn nicht, doch schön ist es dennoch. Wir haben uns am Anfang gleich einmal ein wenig doof gestellt und nach dem "TIM" (Schnellzugang) - Eingang im Shop beim Ausgang gefragt... leider wusste die nette und zugegebener Maßen attraktive Dame keine Antwort. Na gut...verzeihen wir noch einmal. Sie schickte uns durch den Ausgang zur Bahn und der Operator dort verwies und mit einem Lächeln des Feldes. Statt kurz den Weg abzukürzen und einen Meter (!) hinter die Absperrung zu gehen, mussten wir einmal außen um das gesamte Gebäude. Das geht besser...

05 von 10 Punkten

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Warteschlange:
Der Eingang ist spannend..., dann gelangt man in einem thematisierten Vorraum und dann in einem langen Gang. Nach einer weiteren Tür folgen viele Szenerien, originale Requisiten aus den 50er Jahren und einige Überraschungen. Hinzu kommt ein durchdachter Sound und perfekt inszenierte Lichteffekte. Irgendwas fehlt noch... aber ansonsten - nah am perfekten Warteweg!

09 von 10 Punkten

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Station:
Auch hier poltert und kracht es überall. Besonders beeindruckend ist der vorbei huschende Schatten, der gegenüber vom Einstieg hinter einer Wand kurz zum Vorschein kommt. Die Szenerie ist ebenso perfekt wie der Weg dorthin... hier gibt es auch nicht den Eindruck, als würde noch etwas fehlen... daher volle Punktzahl!

10 von 10 Punkten

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Fahrtstrecke:
Es ist trotz weniger verschiedener Elemente eine abwechslungsreiche Fahrt. Die Auffahrt ist begleitet von lauter Musik, der Drop ins Ungewisse macht Spass und es folgen mal engere und mal weitere Kurven. An einigen Stellen kann man Szenerien sehen, dann ist es schon wieder stockdunkel. Eines der besten Elemente ist allerdings gegen Ende vorhanden. Man durchfährt eine Geistererscheinung und dazu gibt es passende Geräusche. Es ist nur kurz, bringt aber auch bei mehrmaligem Fahren noch eine leichte Gänsehaut. Es fehlen natürlich steile Streckenteile oder Inversionen, doch auch hier steht der Gesamteindruck über den Elementen.

07 von 10 Punkten

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Musik:
Zu einer solchen Achterbahn gehört die passende Musik und natürlich auch die passende Geräuschkulisse. Beides ist vorhanden und während der Fahrt wird sogar noch mit Effekten gearbeitet. Auch hier kann man eigentlich nichts besser machen.

10 von 10 Punkten

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Kreativität:
Nach unserem Kenntnisstand ist die Bahn weltweit mit diesem Thema einzigartig. Somit ist die Kreativität schon im oberen Bereich anzusiedeln. Selbst die Vampirjagd an sich findet in anderen europäischen und auch wohl weltweiten Parks kaum statt. Schade eigentlich, denn wie sich hier zeigt ist das ein spannendes Thema. Der Typ "Bobsled Coaster" von Gerstlauer ist zwar in einigen Park, u.a. auch als "Drachenritt" im Belantis vertreten, aber insgesamt noch selten anzutreffen. Auch hier...gut gearbeitet!

09 von 10 Punkten


Fazit:

Die Gesamtpunkzahl ergibt einen Schnitt von 7,3 von 10 Punkten. Somit schafft sie es auf Platz 6 in Deutschland, Platz 7 in Europa und sogar noch Platz 13 weltweit!


Die Bahn ist nicht nur gut gelungen, sondern definitiv die neue Hauptattraktion im Park. Anders als bei anderen Neuheiten anderer Parks in Deutschland, lohnt es sich auf jeden Fall dem Movie Park wegen dieses Coasters einen Besuch abzustattet. Die Strecke ist kurz - aber doch sehr unterhaltsam. Die Bahn ist nicht hoch - aber hochinteressant. Die Bahn ist nicht schnell - aber bleibt schnell als Top-Coaster in Erinnerung.

Hier noch ein paar technische Details auf einen Blick:

Hier noch ein paar technische Details auf einen Blick:

Name: Van Helsing´s Factory
Art: Darkride - Bobsled Coaster
Hersteller: Gerstlauer
Eröffnung: 16. Juni 2011
   
Höhe: Ca. 7,5 Meter
Länge: Ca. 400 Meter
Geschwindigkeit: Max. ca. 36 km/h
Inversionen: 0
   
Dauer: Ca. 110 Sekunden
Personen: Ca. 800 Personen / Stunde
   
Züge: 0
Wagen: 9
Personen pro Wagen: 4
   
Beschränkung: Mitfahren ab 1,20 Meter erlaubt!
Empfehlung: Ab 12 Jahren

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Und hier ein sehr schönes Video... vielen Dank an den Ersteller!

 

 


Autor: Marco Fiege
Bilder: Movie Park Germany und CJG

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