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Wenn man die eigene Leidenschaft
zurückstellen muss, dann kann das schon mal ordentlich auf das
Gemüt schlagen. Da hat man schon mal eine oder gar zwei Wochen
Urlaub und kann das tun, was man gerade am allerliebsten machen
würde - Achterbahn fahren!
Sind wir doch mal ehrlich... wenn wir könnten, wie wir wollten,
dann setzen wir uns in den Flieger, steigen in Cedar Point oder im
Magic Mountain aus und nach zwei Wochen muss man uns aus dem Park
zwingen weil der Rückflug geht.
Die Realität sieht da leider ein wenig anders aus... "Schatz,
fliegen wir nach Mallorca oder doch lieber an einen schönen Strand
in der Karibik?" - Volltreffer... Weder da noch dort gibt es
etwas, was im Ansatz an einen Coaster erinnern könnte. "Tolle
Idee, mir ist´s egal...", sagen wir... "Ach Du Sch..se", denken
wir. Zwei Wochen nichts als Sand, Wasser und chillen!? Überhaupt
ist für einen Coaster-Fans chillen sowieso die letzte Alternative
vor dem endgültigen Altwerden. Aber schneller als man schauen
kann, befindet man sich im Flieger in Richtung Urlaubsland... da
ham wir den Salat.
Nun gibt es mehrere Möglichkeiten mit einer solchen Situation
umzugehen... einige davon sind erprobt und andere vermutlich nur
Wunschdenken. Wer es ausprobieren mag... bitteschön - hier mal 5
Varianten mit einer solch heiklen Situation umzugehen:
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Variante 1 - Der Kompromiss:
Funktioniert
soweit, wenn man genug Urlaubstage zur Verfügung hat. Dann
wird z.B. eine Woche Strand und eine Woche Achterbahn-Tour
kombiniert. So hat jeder was von seinem Urlaub und jeder kommt
voll auf seine Kosten.
Dies liebe Coaster-Junkies ist Wunschdenken und hat in
der Praxis vermutlich noch niemals funktioniert. Obwohl,
eigentlich ist es objektiv betrachtet die beste Lösung von
allen... Die Frage "Schaaaaatzi, reicht nicht auch eine
halbe Woche Strand" ist bei diese Variante komplett
kontraproduktiv und ausdrücklich zu vermeiden! |
Anmerkung von CJG Matze - "Meine
Lösung":
Voraussetzung ist, der
Partner und der befreundete Coaster-Junkie teilen dieselbe
Leidenschaft - in diesem Fall AMERIKA. Die Coaster-Junkies
erfüllen sich lang gehegte Träume und fliegen für einige Tage in
die Staaten, um den ein oder anderen Achterbahnpark unsicher zu
machen. Der Partner des Coaster-Junkies bringt unfassbar viel
Verständnis für diese Leidenschaft auf, auch wenn er sie nicht
teilt. Er kommt einfach einige Tage später nachgeflogen - und der
2. Teil des Urlaubs kann beginnen, während der andere
Coaster-Freund den Weg nach Hause antritt.
Dies ist eigentlich die einzige Möglichkeit - genügend Urlaubstage
vorausgesetz - beide Urlaube zu einem zu verbinden. Genauso hat
übrigend auch der Wahnsinn der Coaster Junkies damals angefangen!
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Variante 2 - Sei ein Macho:
Machos
gibt es bei Frauen und auch bei Männern... oder nennen wir sie
besser - "die, die Hosen in der Beziehung anhaben!".
Durchsetzen um jeden Preis ist hier angesagt. Wenn beide
dominant sind, dann fliegen an dieser Stelle die Fetzen, aber
richtig. Andernfalls kommt es auf einen Versuch an..."Warum
nachgeben, es ist MEIN Urlaub und in MEINEM
Urlaub mache ich was ich will... mach mit und hab Spaß oder
mach mit und versau Dir deine einzigen freien Tage.
" Achtung, dadurch könnte
die Beziehung einen kleine Knacks kriegen :-) |
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Variante 3 - Gleichberechtigung:
Es
regiert der Gott der Gleichberechtigung... oder natürlich die
Göttin. Jeder fährt allein in den Urlaub. Freunde mitnehmen
ist ausdrücklich erlaubt. Wenn wir jetzt mal ganz ganz gaaaanz
ehrlich sind... das klingt gut oder? Aber nur Freunde
mitnehmen, wenn sie beschissen aussehen und bestenfalls alle
gleichgeschlechtlich sind - sonst gibt´s nachher wieder nur
Ärger. Damit wir keine nachträglichen Rechtfertigungen abgeben
müssen, sollte der Partner bestenfalls die Freunde aussuchen.
Achtung, dadurch könnte die
Beziehung einen kleine Knacks kriegen :-) |
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Variante 4 - Überzeugende Argumente:
Gar
nichts akzeptieren wir! Keine Chance... den Jahresurlaub
lassen wir uns doch nicht verderben. Wir versuchen zumindest
in die Nähe eines Park zu fahren. "Hey... Freiburg im Breisgau
ist wunderschön, Schatz! Es muss doch nicht immer Strand
sein!" - An dieser Stelle ist es ganz wichtig das "oder"
am Ende des Satzes wegzulassen... denn ansonsten kommt
garantiert eine Antwort. Als Zusatzargument kann man
vielleicht noch anbringen, dass man in der Gegend super
shoppen kann (Tipp für die Männer) oder, dass in der Gegend
die schönsten Frauen Deutschlands leben sollen (Tipp für die
Frauen). |
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Variante 5 - Weichei sein ist keine Schande:
Wir
lassen unsere Liebste oder unseren Liebsten entscheiden, fügen
uns dem Schicksal und spielen zwei Wochen den glücklichsten
Partner auf Erden, der gerade den tollsten Urlaub aller Zeiten
erlebt. OK, zugegeben... man kann es nachher immer mal wieder
als Argument anbringen..."Aber ich hab doch damals auch mit
Dir den Urlaub..." - Nur will der Partner das nicht hören...
schließlich waren wir doch "glücklich"! |
Vielleicht solltet ihr die Varianten mit einem Augenzwinkern
betrachten. Ich möchte nicht Schuld an Beziehungsstress sein :-).
Trotzdem war es das Wert mal wieder darüber nachzudenken... Ich
selbst hab mich übrigens für Variante 5 :-( entschieden und fliege
im September an einen Strand auf eine Insel ohne Achterbahnen...
und jetzt wird nicht gelacht! Ist das klar!
In diesem Sinne... noch eine schönen Sommer und einen schönen
Urlaub...
Euer Marco |