|
Es ist in
Amerika und besonders in den "SixFlags"-Parks schon seit
Jahren ein fester Bestandteil für Parkbesucher mit dem
Willen, den maximalen Thrill zu erleben. In Deutschland war
bei Einführung noch lange nicht daran zu denken, doch so
langsam setzt sich der Einsatz von "Schnell-Pässen",
"Quick-Pässen", "Fast-Pässen", oder wie auch immer sie
genannt werden, durch.
Angefangen hat u.a. der
"Heide Park Soltau" mit den "Express-Pässen". Hier gab es
einen, schon für verhältnismäßig geringes Entgelt
erhältlichen, keinen Zettel. Insgesamt durfte man vier
Fahrten in ausgesuchten Fahrgeschäften (darunter auch
"Colossos" oder die "Desert Race") ohne lange Wartzeiten
erleben. Extra für diese Pässe wurde zusätzliche Eingänge
erschaffen.
 |
Hier war die Wartezeit
meist weniger als 3 Minuten und man konnte auch und
besonders an besucherstarken Tagen, die großen Rides
schnell fahren. Zur Saison 2011 ist aber nun das auch
wieder Geschichte. Aber, es ist ganz und gar nicht
negativ, denn es bahnt sich etwas viel besseres an.
|
Zwar wird es hier nicht an die
sprichwörtlich große Glocke gehangen, doch aus ziemlich
sicherer Quelle konnten wir zu Saisonbeginn erfahren, dass ein
ähnliches System wie in Amerika eingeführt werden soll. Dazu
erhielten wir die Info, dass die Preise erschwinglich bleiben
sollen.
Wie ist´s in den USA:
Nehmen wir mal als Bespiel das System in den "SixFlags"-Parks.
Hier kann man für richtige Dollars einen "Flash-Pass"
erwerben. Kein günstiger Spaß, aber wenn man schon mal da ist,
dann macht es Sinn. Vor allem ist es sinnvoll, wenn man in
Park wie dem "Magic Mountain" (Los Angeles) zu Gast ist, wo
insgesamt für 2011 18 Achterbahnen warten. Das System ist
recht einfach... Gegen Pfandabgabe von einem Ausweis, erhält
man ein Gerät, welches einer Stoppuhr sehr ähnlich ist. Auf
dem Display kann man dann die Bahnen vorreservieren und muss
nicht mehr anstehen. Hier gibt es drei Varianten... 1) Man
wartet genauso lang, als würde man in der Schlange stehen 2)
Die Wartezeit ist deutlich verkürzt 3) Es gibt so gut wie
keine Wartezeit. Je nachdem, was der eigene Geldbeutel
zulässt, kann man sich entscheiden.
Auch hier gibt es separate Eingänge für die "Flash-Pass"-Besitzer.
Doch wie schon beschrieben,
wird es auch in den nächsten Jahren in Deutschland einen
großen Schritt voran gehen. Der "Movie Park Deutschland" in
Bottrop-Kirchhellen hat es schon in dieser Saison eingeführt.
Es gibt ab sofort "TIM - den Time Manager". Die Geräte sind
identisch zum amerikanischen Vorbild, allerdings nur an
besucherstarken Tagen und limitiert erhältlich. Infos dazu auf
der Park-Webseite:
www.moviparkgermany.de
Ebenfalls schon längere Zeit hat das "Phantasialand" in Brühl
eine Abwandlung der Schnellzugänge. Hier heißt es "Fast-Pass"
und gilt für 4 Fahrten pro Karte. Das System hier ist
vergleichbar mit dem ursprünglichen im "Heide Park Soltau".
Fehlt nun für die Fans nur noch der "Europapark", der
"Hansa-Park" und der "Holiday-Park". Hier ist allerdings noch
nichts in Aussicht.
Ein besonders spannender Effekt ergibt sich zudem bei der
Einführung solcher Pässe für den Umsatz der Parks. Wenn man
mal die Pass-Stationen in den USA zu Parkbeginn beobachtet,
ist hier die Schlange fast schon länger als bei den Bahnen.
Eine Zusatzeinnahme, die sich garantiert lohnt und den "Hardcore"-Thrill-Fans
ein Lächeln ins Gesicht schießen lässt.
|