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Was wir nicht verstehen: Jahreskartenregelungen

News vom 09.09.2011


In dieser Rubrik reden wir tacheless und sprechen Dinge an, die uns und viele andere Parkbesucher verwundern oder gar stören.

Wir möchten natürlich niemanden persönlich angreifen, eher zum Nachdenken anregen und den Park vielleicht ein stückweit die Augen zu öffnen.

Gern könnte Ihr uns Eure Meinung dazu senden.

 

Heute geht es mal um das Thema Jahreskarten. Grundsätzlich natürlich eine fantastische Einrichtung für solch extreme Freizeitparkbesucher, wie wir oder besonders ich es bin. Die Preise sind so unterschiedlich und manchmal wundert man sich schon, warum es teilweise Differenzen von weit über 20-30 Euro gibt. Nun gut, dies soll aber jetzt nicht das Thema sein. Viel mehr geht es darum, wie mit Jahreskarten-Inhabern verfahren wird und welche Ausnahmeregelungen für uns nicht akzeptabel sind.
 



Wir beginnen mit einem Luxusproblem. Manche Parks, besonders die größeren Varianten, haben Hotels durch die man eintreten kann. Besser gesagt "könnte". Leider steht man manchmal vor verschlossener Tür und zwar mit voller Absicht. So geschehen im Heide-Park Soltau...

Ich habe eine Jahreskarte und wollte es mir zum brunchen im Hotel gemütlich machen, dann bequem durch den Hotelzugang eintreten und den Tag genießen. Pustekuchen, denn der Eingang ist nur für Personen, die normale Karten gekauft haben und zuvor im Hotel genächtigt haben. Habe ich nicht auch gerade Geld im Hotel gelassen? Gleiches gilt übrigens auch für den Europapark in Rust. Nun stellt sich mir die Frage, was passiert, wenn ich tatsächlich im Hotel schlafe und dann am nächsten Tag in den Park möchte. Muss ich dann mit meiner Jahreskarte einmal um den gesamten Park rennen um hinein zu gelangen? Wir werden es ausprobieren...

Natürlich ist es einzusehen, dass nicht jeder mit seiner Jahreskarte durch das Hotel rennen soll. Aber mal ehrlich, wie oft am Tag würde das denn vorkommen? Einmal...zweimal...fünfmal? Ich denke, dass kann man durchaus noch als "im Rahmen" bezeichnen.



Unseren zweiten Fall finden wir ein bisschen bedenklicher. Wenn man eine Jahreskarte kauft, dann heißt es doch, man hat unbegrenzten Zugang... das ganze Jahr. Dafür hat man schließlich auch einige Euros auf den Tisch gelegt. Im Movie Park Germany ist das eigentlich auch so... aber leider nur eigentlich. Während dem Halloween-Wochenende (30. und 31.10.10) gilt die Jahreskarte nämlich nicht. Übrigens im nächsten Jahr sind es ganze drei Tage (29., 30. und 31.10.11).

Nun, natürlich ist es an diesen beiden Tagen hier extrem voll und sicherlich ist es lukrativer, wenn es nur zahlende Besucher gibt. Jahreskarteninhaber sind aber doch auch zahlende Gäste. Das eine Ausnahme an einem solchen Tag gemacht wird, finden wir nicht in Ordnung und sollte seitens des Parks schleunigst überdacht werden.

Einzusehen ist der zusätzliche Eintritt natürlich bei wirklichen Sonderveranstaltungen, wie z.B. Konzerte o.ä. Hier ist der restliche Park dann aber meist geschlossen. (Bsp. "Heide Park Open Air").
 


Im schönen Hansa Park gibt es auch eine kleine Auffälligkeit. Die Parkordnung besagt, dass jeder Besucher eine gültige Eintrittskarte bei sich tragen muss. Soweit nachvollziehbar... Man muss also zunächst an den normalen Kassen eine normale Eintrittskarte kaufen, damit zu einer bestimmten Stelle im Park und sich dann eine Saisonpass ausstellen lassen. Anders geht es nicht - ausgeschlossen... obwohl wir finden, dass ein Kassenbeleg manchmal auch der Nachweispflicht genüge tut.

Wenn man nun aber einen Gutschein für einen Saisonpass geschenkt bekommen hat, dann geht man zur Info neben den Kassen und es geht tatsächlich auch ohne Tages-Eintrittskarte. Ist das etwa eine Lücke in der Parkordnung, oder gelten hier unterschiedliche Regeln?



Eine ganz besonders schöne Regelung für "normale" Parkbesucher gibt es im Freizeitland Geiselwind. In der Vor- und Nachsaison kann es manchmal dazu kommen, dass einige Attraktionen nicht in Betrieb sind. Hier heißt es, wird der Eintrittspreis entsprechend angepasst. Das ist doch toll, aber war ist denn mit den Jahreskarten-Besitzern.

Die haben doch schon den vollen Preis bezahlt, aber profitieren natürlich nicht wirklich von den reduzierten Preisen. Kein glücklicher Umstand, wenn man bedenkt, dass es sich hier um die treuesten Parkbesucher handelt. Wie wär es für diese Besucher dann mit einer kleinen zusätzlichen Geste... vielleicht ein Rabatt-Gutschein für Essen und Trinken. Wär zumindest eine denkbare Lösung.
 


Das war´s dann auch schon wieder... um dem einen Abschluss zu geben, möchten wir aber auch noch erwähnen, dass es in den meisten Park keine Unstimmigkeiten oder Einschränkungen gibt. Die oben genannten Beispiele regen sicherlich zum Nachdenken an und vielleicht können wir zu einer besseren Lösung beitragen.


Autor: Marco Fiege
Bilder: CJG

Alle Angeben auf dieser Seite sind ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit anzusehen. Wir haben die Daten nach Parkangaben und Internetrecherche nach bestem Wissen zusammengetragen. Verbesserungen und Ergänzungen nehmen wir gern unter unserer Mailadresse entgegen.







 




 

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