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Heute geht es mal um das Thema Jahreskarten. Grundsätzlich
natürlich eine fantastische Einrichtung für solch extreme
Freizeitparkbesucher, wie wir oder besonders ich es bin. Die
Preise sind so unterschiedlich und manchmal wundert man sich
schon, warum es teilweise Differenzen von weit über 20-30 Euro
gibt. Nun gut, dies soll aber jetzt nicht das Thema sein. Viel
mehr geht es darum, wie mit Jahreskarten-Inhabern verfahren wird
und welche Ausnahmeregelungen für uns nicht akzeptabel sind.

Wir beginnen mit einem Luxusproblem. Manche Parks, besonders die
größeren Varianten, haben Hotels durch die man eintreten kann.
Besser gesagt "könnte". Leider steht man manchmal vor
verschlossener Tür und zwar mit voller Absicht. So geschehen im
Heide-Park Soltau...
Ich habe eine Jahreskarte und wollte es mir zum brunchen im Hotel
gemütlich machen, dann bequem durch den Hotelzugang eintreten und
den Tag genießen. Pustekuchen, denn der Eingang ist nur für
Personen, die normale Karten gekauft haben und zuvor im Hotel
genächtigt haben. Habe ich nicht auch gerade Geld im Hotel
gelassen? Gleiches gilt übrigens auch für den Europapark in
Rust. Nun stellt sich mir die Frage, was passiert, wenn ich
tatsächlich im Hotel schlafe und dann am nächsten Tag in den Park
möchte. Muss ich dann mit meiner Jahreskarte einmal um den
gesamten Park rennen um hinein zu gelangen? Wir werden es
ausprobieren...
Natürlich ist es einzusehen, dass nicht jeder mit seiner
Jahreskarte durch das Hotel rennen soll. Aber mal ehrlich, wie oft
am Tag würde das denn vorkommen? Einmal...zweimal...fünfmal? Ich
denke, dass kann man durchaus noch als "im Rahmen" bezeichnen.

Unseren zweiten Fall finden wir ein bisschen bedenklicher. Wenn
man eine Jahreskarte kauft, dann heißt es doch, man hat
unbegrenzten Zugang... das ganze Jahr. Dafür hat man schließlich
auch einige Euros auf den Tisch gelegt. Im Movie Park Germany
ist das eigentlich auch so... aber leider nur eigentlich. Während
dem Halloween-Wochenende (30. und 31.10.10) gilt die Jahreskarte
nämlich nicht. Übrigens im nächsten Jahr sind es ganze drei Tage
(29., 30. und 31.10.11).
Nun, natürlich ist es an diesen beiden Tagen hier extrem voll und
sicherlich ist es lukrativer, wenn es nur zahlende Besucher gibt.
Jahreskarteninhaber sind aber doch auch zahlende Gäste. Das eine
Ausnahme an einem solchen Tag gemacht wird, finden wir nicht in
Ordnung und sollte seitens des Parks schleunigst überdacht werden.
Einzusehen ist der zusätzliche Eintritt natürlich bei wirklichen
Sonderveranstaltungen, wie z.B. Konzerte o.ä. Hier ist der
restliche Park dann aber meist geschlossen. (Bsp. "Heide Park Open
Air").

Im schönen Hansa
Park gibt es auch eine kleine Auffälligkeit. Die Parkordnung
besagt, dass jeder Besucher eine gültige Eintrittskarte bei sich
tragen muss. Soweit nachvollziehbar... Man muss also zunächst an
den normalen Kassen eine normale Eintrittskarte kaufen, damit zu
einer bestimmten Stelle im Park und sich dann eine Saisonpass
ausstellen lassen. Anders geht es nicht - ausgeschlossen... obwohl
wir finden, dass ein Kassenbeleg manchmal auch der Nachweispflicht
genüge tut.
Wenn man nun aber einen Gutschein für einen Saisonpass geschenkt
bekommen hat, dann geht man zur Info neben den Kassen und es geht
tatsächlich auch ohne Tages-Eintrittskarte. Ist das etwa eine
Lücke in der Parkordnung, oder gelten hier unterschiedliche
Regeln?

Eine ganz besonders
schöne Regelung für "normale" Parkbesucher gibt es im
Freizeitland Geiselwind. In der Vor- und Nachsaison kann es
manchmal dazu kommen, dass einige Attraktionen nicht in Betrieb
sind. Hier heißt es, wird der Eintrittspreis entsprechend
angepasst. Das ist doch toll, aber war ist denn mit den
Jahreskarten-Besitzern.
Die haben doch schon den vollen Preis bezahlt, aber profitieren
natürlich nicht wirklich von den reduzierten Preisen. Kein
glücklicher Umstand, wenn man bedenkt, dass es sich hier um die
treuesten Parkbesucher handelt. Wie wär es für diese Besucher dann
mit einer kleinen zusätzlichen Geste... vielleicht ein
Rabatt-Gutschein für Essen und Trinken. Wär zumindest eine
denkbare Lösung.
Das war´s dann auch schon wieder... um dem einen Abschluss zu
geben, möchten wir aber auch noch erwähnen, dass es in den meisten
Park keine Unstimmigkeiten oder Einschränkungen gibt. Die oben
genannten Beispiele regen sicherlich zum Nachdenken an und
vielleicht können wir zu einer besseren Lösung beitragen. |