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Normalerweise kommt das Fazit ja
immer am Ende eines Artikels, doch diesmal wollen wir es kurz und
knapp vorweg nehmen. Es war das mit Abstand beste Event, was wir
je in einem Park erlebt haben. Unglaublich, atemberaubend,
aufwendig und Unterhaltung auf dem höchsten Niveau!
Nachdem wir bereits zwei Parktage hinter uns hatten, freuten wir
uns auf den Abschluss der Europapark-Tour mit der "Terenzi Horror
Night" am 15.10.2010. Zu unserem Glück war auch noch XXL angesagt
und es gab an diesem Abend das maximale Grauen auf vergrößerter
Fläche.
Bereits am Eingang erlebten wir eine ansteckend gruselige
Stimmung. Wir waren vollkommen gespannt, was uns erwarten würde.
Viel wurde gesagt, viel wurde geschrieben und nun waren wir
hautnah dabei. Es begann noch recht harmlos mit dem Weg zum
eigentlichen Geschehen. Vorbei am Night-Coaster "Pegasus" und
ebenso vorbei an den ersten Zombies, ging es direkt in den ersten
Walkthrough - "Village of the Damned"
Village of the Damned
Nachdem man das Gebäude betreten
hat, erklimmt man ein paar Stufen und noch passiert nicht so viel.
Dann gelangt man in dichten Nebel und es nicht mehr möglich die
eigene Hand vor Augen zu sehen. Hinter jeder Ecke lauert das
Grauen, oder vielleicht doch nicht Die Ungewissheit ist riesig und
spätestens, nachdem einem der erste Zombie im Gang direkt
gegenüber steht, werden auch die harten Jungs zu butterweichen
Angsthasen. Man glaubt immer tiefer in die Welt der Untoten zu
tauchen und auch wenn es eigentlich nicht möglich ist, der Nebel
wird noch dichter! Geräusche schallen durch die Räumlichkeiten und
nicht gerade selten wird man von unheimlichen Kreaturen
überrascht.
Der Weg durch die Räume dauert lang und irgendwann bekommt man ein
leicht beklemmendes Gefühl. Doch ein Ende ist noch nicht wirklich
in Sicht. Zwar lässt der Nebel gegen Ende wieder nach, doch warten
weitere Gestalten auf die Gäste. Wer hier Angst zeigt, der hat
schon verloren, denn darauf warten die perfekt geschminkten und
schauspielerisch extrem guten Kreaturen. Man befindet sich
mittlerweile im Wartebereich der Achterbahn "Poseidon" und dann
hat man es endlich geschafft und steht wieder im Freien. Doch hier
warten die nächsten Highlights direkt im Anschluss.
End of Day Redux Street Zone
Ein Outdoor-Area der Superlative kommt zum Vorschein, wenn man
diese Zone betritt. Wir hörten Leute sagen "Moment, ich brauch ne
Pause...Lass uns kurz hier an einem fast sicheren Ort warten.
Sicher ist es hier natürlich überall, doch schwache Nerven werden
auch in diesem Bereich gnadenlos bestraft.
Eine Vielzahl von Schrottautos, Wohnwagen und eine ganze Menge
kleiner Feuer ist das Gesamtbild dieser Szenerie. Doch natürlich
verbergen diese Wracks ziemlich angriffslustige Zombies. Wie schon
zuvor, wird hier in Perfektion geschminkt und die Erschrecker
sehen wirklich nach einem harten Leidensweg aus. Diese Zone ist
optisch ein Meisterwerk und vermutlich auch in den kommenden
Jahren nicht mehr wegzudenken.
Field of Screams
Ein eigens angelegtes Maisfeld ist in diesem Jahr die große
Sensation. Die Idee ist zwar nicht neu, doch passt hier wieder
einmal alles perfekt zusammen. Über dem Feld strahlen zwei
schwenkende grelle Strahler und dazu gibt es ein täuschend echtes
Geräusch eines Hubschraubers. Es klingt so echt, dass man sich
selbst am Anfang dabei erwischt, das Flugobjekt tatsächlich zu
suchen.
Im Feld selbst gibt es unterschiedliche Gänge und auch wenn man
als Gruppe mit anderen hinein geht, so steht man vermutlich am
Ende doch allein da. Einer geht Links, einer geht Rechts und
schneller als einem lieb ist, hat man den Großteil der schützenden
anderen Kollegen verloren. Immer wieder kommt eine grausame
Gestalt (teilweise mit künstlicher Motorsäge) aus dem Gebüsch.
Auch wenn hier nicht ganz so viele Gestalten mitwirken, so ist man
bei jedem Winkel und in jeder noch so kleinen Einbuchtung sehr
wachsam. Doch auch die volle Konzentration bringt hier nichts...
Irgendwann wird man definitiv erschreckt.
The Museum
In der großen Lagerhalle verstecken sich in diesem Jahr gleich
drei verschiedene Walkthroughts. Eine davon ist "The Museum". Eine
am Eingang stehende Museums-Führerin begleitet die Gruppen durch
ihre Reise in das unheimliche Gebäude. Alles ist im Stil einer
solchen kulturellen Besichtigungsstätte eingerichtet und es gibt
sogar eine Story in dem Konzept. Hier kann man wirklich einige
schreckhafte Überraschungen erleben, die wir aber natürlich an
dieser Stelle nicht verraten.
Crossing over
Viele sagen, dass dieser Bereich der heftigste der "Terenzi
Horror Nights" ist. Sicherlich eine Frage des Geschmacks, doch wer
die totale Dunkelheit nicht mag, der sollte sich den Eintritt in
diesen Bereich zweimal überlegen.
Wieder gibt es eine kleine Geschichte, die zunächst von der Dame
am Einlass erzählt wird und schließlich auch genauso eintrifft.
Danach folgt der erwähnte Dark-Bereich dieser Attraktion. Man
sieht minutenlang tatsächlich gar nichts. Doch, an einigen Stellen
sieht man die grausigen Untoten direkt vor der Nase und das ist
wirklich nichts für Schwache nerven. Man konzentriert sich darauf,
die Wände zu finden, an denen man entlang schleichen kann. Wenn
dann so ein Wesen auftaucht, ist es echt vorbei.
Cirque de Freaks
Das Grundthema hier ist die Welt des Zirkus und der Akrobatik.
Natürlich alles in einem echten Horror-Bereich. Am Eingang im
Zirkuswohnwagen, befindet sich die erste Gestalt. Sie ist witzig
und haut einem teilweise echt krasse Sachen an den Kopf. Dann
verteilt sie ihre eigenen Eintrittskarten und der Durchlauf kann
beginnen.
Viele aufwendige Szenerien und zahlreiche erschreckende
Überraschungen erwarten die Besucher. Man sieht hier Dinge, die so
in der Form in anderen Mazes nicht vorkommen. Man sollte
allerdings früh in den Wartebereich gehen, denn sonst sind die
Wartezeiten endlos.
Horror on Ice
Eine besondere Show auf Eis bekommt man hier geboten.
Akrobatik und natürlich Musik sind das Herzstück dieser
Darbietung. Es ist höchster Standart, wie man ihn auch bei anderen
Shows im Europapark entdecken kann. Dazu gab es an diesem Tag noch
Live-Musik von Marc Terenzi und vieles mehr.
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Sonstiges
und Nachtprogramm
Auch vor der Halle mit den Attraktionen wird ungemein viel
geboten. Neben den immer wieder vorbei laufenden Zombies, gibt es
einen Getränkestand mit blutigen Drinks und die Toiletten. Auch im
Gebäude gibt es noch einen Fanshop und einen Raum mit ein paar
Sitzgelegenheiten. Hier gibt es Suppe und hauptsächlich Pizza, für
die eben begruselten. Alle Ausgänge der Mazes führen in dieses
Bistro.
Das Nachtprogramm beginnt um 23:00 Uhr in der Station der
Achterbahn "Poseidon". Hier sorgt ein Zombie-DJ für die
notwendigen und äußerst tanzbaren Melodien und Vampir-GoGos
bringen das Publikum in Ekstase. So kann man es gut ausrücken und
spätestens, nach dem Marc Terenzi auf der Empore erscheint, ist es
auch um die weiblichen Gäste geschehen.
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Das Fazit findet
ihr am Anfang dieses Artikels. Zum Abschluss möchten wir noch
einmal deutlich sagen, dass das auf den ersten Blick recht hohe
Eintrittsgeld jeden einzelnen Cent wert ist. Die aufwendigen
Szenerien und die hohe Zombie-Dichte rechtfertigen die Summe
allemal.
Wir wären sehr gern noch zwei Tage und vor allem Nächte hier
geblieben. Da das nicht möglich ist, kommen wir nächstes Jahr
einfach wieder. |