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Terenzi Horror Night 2010 - Europa-Park Rust

News vom 18.10.2010


 

Normalerweise kommt das Fazit ja immer am Ende eines Artikels, doch diesmal wollen wir es kurz und knapp vorweg nehmen. Es war das mit Abstand beste Event, was wir je in einem Park erlebt haben. Unglaublich, atemberaubend, aufwendig und Unterhaltung auf dem höchsten Niveau!

Nachdem wir bereits zwei Parktage hinter uns hatten, freuten wir uns auf den Abschluss der Europapark-Tour mit der "Terenzi Horror Night" am 15.10.2010. Zu unserem Glück war auch noch XXL angesagt und es gab an diesem Abend das maximale Grauen auf vergrößerter Fläche.

Bereits am Eingang erlebten wir eine ansteckend gruselige Stimmung. Wir waren vollkommen gespannt, was uns erwarten würde. Viel wurde gesagt, viel wurde geschrieben und nun waren wir hautnah dabei. Es begann noch recht harmlos mit dem Weg zum eigentlichen Geschehen. Vorbei am Night-Coaster "Pegasus" und ebenso vorbei an den ersten Zombies, ging es direkt in den ersten Walkthrough - "Village of the Damned"

Village of the Damned

Nachdem man das Gebäude betreten hat, erklimmt man ein paar Stufen und noch passiert nicht so viel. Dann gelangt man in dichten Nebel und es nicht mehr möglich die eigene Hand vor Augen zu sehen. Hinter jeder Ecke lauert das Grauen, oder vielleicht doch nicht Die Ungewissheit ist riesig und spätestens, nachdem einem der erste Zombie im Gang direkt gegenüber steht, werden auch die harten Jungs zu butterweichen Angsthasen. Man glaubt immer tiefer in die Welt der Untoten zu tauchen und auch wenn es eigentlich nicht möglich ist, der Nebel wird noch dichter! Geräusche schallen durch die Räumlichkeiten und nicht gerade selten wird man von unheimlichen Kreaturen überrascht.

Der Weg durch die Räume dauert lang und irgendwann bekommt man ein leicht beklemmendes Gefühl. Doch ein Ende ist noch nicht wirklich in Sicht. Zwar lässt der Nebel gegen Ende wieder nach, doch warten weitere Gestalten auf die Gäste. Wer hier Angst zeigt, der hat schon verloren, denn darauf warten die perfekt geschminkten und schauspielerisch extrem guten Kreaturen. Man befindet sich mittlerweile im Wartebereich der Achterbahn "Poseidon" und dann hat man es endlich geschafft und steht wieder im Freien. Doch hier warten die nächsten Highlights direkt im Anschluss.


End of Day Redux Street Zone

Ein Outdoor-Area der Superlative kommt zum Vorschein, wenn man diese Zone betritt. Wir hörten Leute sagen "Moment, ich brauch ne Pause...Lass uns kurz hier an einem fast sicheren Ort warten. Sicher ist es hier natürlich überall, doch schwache Nerven werden auch in diesem Bereich gnadenlos bestraft.

Eine Vielzahl von Schrottautos, Wohnwagen und eine ganze Menge kleiner Feuer ist das Gesamtbild dieser Szenerie. Doch natürlich verbergen diese Wracks ziemlich angriffslustige Zombies. Wie schon zuvor, wird hier in Perfektion geschminkt und die Erschrecker sehen wirklich nach einem harten Leidensweg aus. Diese Zone ist optisch ein Meisterwerk und vermutlich auch in den kommenden Jahren nicht mehr wegzudenken.
 

Field of Screams

Ein eigens angelegtes Maisfeld ist in diesem Jahr die große Sensation. Die Idee ist zwar nicht neu, doch passt hier wieder einmal alles perfekt zusammen. Über dem Feld strahlen zwei schwenkende grelle Strahler und dazu gibt es ein täuschend echtes Geräusch eines Hubschraubers. Es klingt so echt, dass man sich selbst am Anfang dabei erwischt, das Flugobjekt tatsächlich zu suchen.

Im Feld selbst gibt es unterschiedliche Gänge und auch wenn man als Gruppe mit anderen hinein geht, so steht man vermutlich am Ende doch allein da. Einer geht Links, einer geht Rechts und schneller als einem lieb ist, hat man den Großteil der schützenden anderen Kollegen verloren. Immer wieder kommt eine grausame Gestalt (teilweise mit künstlicher Motorsäge) aus dem Gebüsch. Auch wenn hier nicht ganz so viele Gestalten mitwirken, so ist man bei jedem Winkel und in jeder noch so kleinen Einbuchtung sehr wachsam. Doch auch die volle Konzentration bringt hier nichts... Irgendwann wird man definitiv erschreckt.



The Museum


In der großen Lagerhalle verstecken sich in diesem Jahr gleich drei verschiedene Walkthroughts. Eine davon ist "The Museum". Eine am Eingang stehende Museums-Führerin begleitet die Gruppen durch ihre Reise in das unheimliche Gebäude. Alles ist im Stil einer solchen kulturellen Besichtigungsstätte eingerichtet und es gibt sogar eine Story in dem Konzept. Hier kann man wirklich einige schreckhafte Überraschungen erleben, die wir aber natürlich an dieser Stelle nicht verraten.
 

Crossing over

Viele sagen, dass dieser Bereich der heftigste der "Terenzi Horror Nights" ist. Sicherlich eine Frage des Geschmacks, doch wer die totale Dunkelheit nicht mag, der sollte sich den Eintritt in diesen Bereich zweimal überlegen.

Wieder gibt es eine kleine Geschichte, die zunächst von der Dame am Einlass erzählt wird und schließlich auch genauso eintrifft. Danach folgt der erwähnte Dark-Bereich dieser Attraktion. Man sieht minutenlang tatsächlich gar nichts. Doch, an einigen Stellen sieht man die grausigen Untoten direkt vor der Nase und das ist wirklich nichts für Schwache nerven. Man konzentriert sich darauf, die Wände zu finden, an denen man entlang schleichen kann. Wenn dann so ein Wesen auftaucht, ist es echt vorbei.


Cirque de Freaks

Das Grundthema hier ist die Welt des Zirkus und der Akrobatik. Natürlich alles in einem echten Horror-Bereich. Am Eingang im Zirkuswohnwagen, befindet sich die erste Gestalt. Sie ist witzig und haut einem teilweise echt krasse Sachen an den Kopf. Dann verteilt sie ihre eigenen Eintrittskarten und der Durchlauf kann beginnen.

Viele aufwendige Szenerien und zahlreiche erschreckende Überraschungen erwarten die Besucher. Man sieht hier Dinge, die so in der Form in anderen Mazes nicht vorkommen. Man sollte allerdings früh in den Wartebereich gehen, denn sonst sind die Wartezeiten endlos.

Horror on Ice

Eine besondere Show auf Eis bekommt man hier geboten. Akrobatik und natürlich Musik sind das Herzstück dieser Darbietung. Es ist höchster Standart, wie man ihn auch bei anderen Shows im Europapark entdecken kann. Dazu gab es an diesem Tag noch Live-Musik von Marc Terenzi und vieles mehr.

Sonstiges und Nachtprogramm

Auch vor der Halle mit den Attraktionen wird ungemein viel geboten. Neben den immer wieder vorbei laufenden Zombies, gibt es einen Getränkestand mit blutigen Drinks und die Toiletten. Auch im Gebäude gibt es noch einen Fanshop und einen Raum mit ein paar Sitzgelegenheiten. Hier gibt es Suppe und hauptsächlich Pizza, für die eben begruselten. Alle Ausgänge der Mazes führen in dieses Bistro.

Das Nachtprogramm beginnt um 23:00 Uhr in der Station der Achterbahn "Poseidon". Hier sorgt ein Zombie-DJ für die notwendigen und äußerst tanzbaren Melodien und Vampir-GoGos bringen das Publikum in Ekstase. So kann man es gut ausrücken und spätestens, nach dem Marc Terenzi auf der Empore erscheint, ist es auch um die weiblichen Gäste geschehen.

Das Fazit findet ihr am Anfang dieses Artikels. Zum Abschluss möchten wir noch einmal deutlich sagen, dass das auf den ersten Blick recht hohe Eintrittsgeld jeden einzelnen Cent wert ist. Die aufwendigen Szenerien und die hohe Zombie-Dichte rechtfertigen die Summe allemal.

Wir wären sehr gern noch zwei Tage und vor allem Nächte hier geblieben. Da das nicht möglich ist, kommen wir nächstes Jahr einfach wieder.


Autor: Marco Fiege
Bilder: CJG und Europa-Park Rust

Alle Angeben auf dieser Seite sind ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit anzusehen. Wir haben die Daten nach Parkangaben und Internetrecherche nach bestem Wissen zusammengetragen. Verbesserungen und Ergänzungen nehmen wir gern unter unserer Mailadresse entgegen.







 




 

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