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Übelkeit:
Grundsätzlich ist das wohl die häufigste Begleiterscheinung bei
einem Thrill-Ride. Immer wieder trifft es Menschen, die sich
vielleicht zu viel zumuten oder gar von einer Gruppe gedrängt
werden. Doch woher kommt das eigentlich und warum haben das einige
Menschen nicht?
Der Hauptgrund einer Neigung zur Übelkeit ist laut
wissenschaftlichen Studien genetisch bedingt. Schuld daran ist der
Gleichgewichtssinn, der bei jedem Menschen unterschiedlich
ausgeprägt sein kann. Ist dieser von Geburt an schwach
ausgebildet, kann es schneller zum Empfinden der Übelkeit kommen.
Auch wenn man noch so willenstark oder mutig ist, so kann man
diese Tatsache nicht verändern. Sicherlich kann man den Sinn ein
wenig trainieren, doch bleibt er wahrscheinlich immer ein kleiner
negativer Faktor.
Daher sollte man grundsätzlich niemanden dazu überreden, wenn man
nicht mehr möchte. Das sollte eines der obersten Gebote in Sachen
Achterbahn-Spass sein.
Ein weiterer Grund für schneller einsetzende Übelkeit kann der
Genuss von Alkohol sein. Dadurch wird der Gleichgewichtssinn auch
entscheidend beeinflusst und nicht umsonst ist auf den
Hinweisschildern der Bahnen der Zutritt von angetrunkenen Personen
untersagt.
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Gegen Übelkeit ist das beste
Mittel, wenn man einfach mal eine Pause einlegt und eventuell
einen Schluck Cola zu sich nimmt. Dies ist in der Regel schon
eine gute Lösung und nach gut 30 Minuten kann es manchmal
schon weiter gehen.
Normale und frei in Apotheken erhältliche Mittel gegen
Übelkeit helfen bei diesen Symptomen eher nicht, da es ja
numal keine Magenverstimmung, sondern eher ein Warnsignal des
Körpers ist.
Ignorieren ist die schlechteste Wahl, denn dann ist das
Ergebnis leicht vorauszusehen. |
Schwindelgefühl:
Auch das
Schwindelgefühl ist nicht unbedingt zu unterschätzen. Wie auch bei
der Übelkeit, handelt es sich um ein Warnsignal des
Gleichgewichtssinns. Meist ist das allerdings wesentlich schneller
wieder verschwunden. Bei Bahnen mit vielen Überschlägen, kann es
häufiger auftreten und manchmal ist es die Vorstufe der Übelkeit.
Man sollte es also auch nicht einfach ignorieren, sondern besser
eine kleine Pause machen.
Höhenangst
Eine psychische Angelegenheit ist die
Höhenangst. Sie ist nur sehr schwer zu überwinden. Die meisten
Menschen mit wissentlichen Problemen meiden die hohen
Achterbahnen. Wer dennoch einsteigt, der kann eigentlich davon
ausgehen, dass es außer einem Glücksgefühl oder Erleichterung
keine Nebenwirkungen hat. Durch psychischen Druck kann in manchen
Fällen eine Art Schwindel auftreten.
Was kann ein
Körper überhaupt verkraften?
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Die Geschwindigkeit ist momentan ein wichtiger
Faktor, was die Thrill-Rides angeht. Nachdem eigentlich der
"Ring°Racer" am Nürburgring die schnellste Achterbahn der Welt
werden sollte, wurde sie von der Bahn "Formula Rossa"
überholt. Mit 240 Stundenkilometern ist sie bei ihrer
Eröffnung in wenigen Tagen die schnellste Achterbahn der Welt.
Doch - ist das schon die Grenze des Machbaren?
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Sicherlich werden sich die Entwickler in den nächsten Jahren noch
etwas krasses dazu einfallen lassen.Vermutlich sind es eher
technische Grenzen, als körperliche Grenzen. Die höchste
Beschleunigung die je ein Mensch freiwillig erfahren hat sind
übrigens 1017 km/h. Die Kraft bei der Abbremsung in 1,4 Sekunden
betrug dabei unglaubliche 46,2g.
Entscheidender ist da vermutlich die Beschleunigung und die daraus
resultierenden Kräfte, die auf den Körper wirken. Fast jeder wird
sicherlich schon einmal in den Genuss der Entgleisung sämtlicher
Gesichtszüge bei einem Coaster gekommen sein. Hier wirken
teilweise bei den Beschleunigungs-Bahnen enorme Kräfte.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den positiven und den
negativen g-Kräften. Die negativen Kräfte erlebt man
beispielsweise bei einer Abfahrt im FirstDrop und die positiven
Kräfte wirken, wenn man unten angekommen ist und eine Kuhle zur
nächsten Auffahrt durchfährt. Auch hier ist natürlich die
körperliche Grundverfassung nicht unerheblich doch bei kurzeitig
auftretenden Kräften kann man bedenkenlos genießen. Erst bei
länger anhaltenden Kräften kann es gefährlich werden.
Man sagt, bei 2-3g entgleisen die Gesichtszüge, bei 3-4g
wird das dann noch extremer und bei 4-5g kann es durchaus
zu einer Art Blackout kommen. Ab 5-6g sollte man schon
aufpassen, denn empfindliche und körperlich eingeschränkte
Menschen neigen sogar zur Bewusstlosigkeit. Dies sind aber nur
absolute Ausnahmefälle! Einige Bahnen bieten kurzzeitige Kräfte
von über 5g. Die Obergrenze in Deutschland liegt klar
definiert bei 6g. Normale und gesunde Menschen hingegen
haben deutlich höhere Grenzen. Erst ab eine Zahl von 10g
ist eine Ohnmacht wahrscheinlich und erreicht der Wert 14g
besteht Lebensgefahr.
Sicherheitsbestimmungen
Vor den Achterbahnen findet man meist gut
sichtbar eine Tafel mit den wichtigen Sicherheitsbestimmungen.
Gerade die Größenangaben und Altersbeschränkungen machen absolut
Sinn. Die Fachleute und Entwickler geben diese Maßgabe aufgrund
zahlreicher Tests aus und sie sollte daher auch aus eigener
Sicherheit Beachtung finden.
Auch Schwangere haben keinen Zutritt in Achterbahnen. Die
auftretenden Kräfte sind lebensgefährlich für den Embryo, auch
wenn sie für die Fahrerin vielleicht harmlos aussehen.
Rückenprobleme sind ebenfalls nicht unbedingt zu Missachten. Eine
Fahrt auf einem Coaster macht das alles nicht besser und zur
eigenen Sicherheit sollte man auch ehrlich zu sich selbst sein.
Herzkrankheiten ist ebenso ein selbst abzuschätzendes Thema. Bei
großen Bahnen steigt der Adrenalinspiegel und der Blutdruck
drastisch. Außerdem wirken auch hier die Kräfte und können schnell
zur Bedrohung werden. Einige Elemente, wie z.B. die Heartline-Roll
sind extrem gefährlich für Menschen mit diesen Problemen.
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Fazit:
Achterbahnfahren ist absolut sicher!
Wie im normalen Leben muss
sich eben nur an die Regeln halten und auf Warnsignale
des Körpers hören. Alles in allem hier noch einmal die
Warnung an alle, die glauben den Helden spielen zu
müssen. Lasst Euch nicht von anderen Menschen
beeinflussen oder überreden... Die helfen Euch nicht,
wenn es mal ernst wird. |
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