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Fort Fear Horrorland 2010 - Halloween im Sauerland

News vom 10.10.2010


 

Halloween ist mittlerweile auch in Deutschland zu einer Kultveranstaltung geworden. Alle reden immer von den großen Parkevents im "Movie-Park Deutschland", oder der "Terenzi Horror Night" "im Europa Park Rust". Doch auch das Sauerland hat etwas besonderes geplant und bietet einen europaweit einzigartigen Walkthrough. Was steckt dahinter und was wird geboten? Wir waren da und haben man ganz genau hingeschaut.


Grundstimmung und Deko:

Wir waren auch 2009 bereits bei der Halloweenveranstaltung. Als erstes fällt auf, dass es wesentlich mehr Deko auf den Wegen nach dem Haupteingang gibt. Maispflanzen wohin man nur schaut. An einigen Stellen sind noch Figuren aufgehangen und schaurige Musik läuft vom Band. Die Grundstimmung ist sehr gut und passend dazu hört man in den Stunden der Abenddämmerung noch das Kreischen der Mitfahrer der Achterbahn "Devils Mine".

Ein paar Walking-Acts sind ebenfalls im Einsatz. Die Kostümierung ist dabei teilweise umfangreich und teilweise recht einfach, aber mit gekonnter Schminke. Schminke ist übrigens auch ein Thema für die kleineres Gäste, die diese können sie in eine harmlose Horrorgestalt umändern lassen.



Die "Freak-Show"


Alljährlich kann man sich im "Fort Fun" bewerben um an der "Freak Show" teilzunehmen. Zu gewinnen gab es im letzten Jahr eine Reise nach Orlando (USA). Bei unserem Besuch gab es die besondere Horror-Show im Saloon. Insgesamt kämpften drei Teilnehmer um die Krone des freakigsten Auftritts. Als erstes sah man aber den Gewinner des vergangenen Jahres. Dann folgte der Auftritt eines Magiers in Gestalt eines verrückten Professors. Dann gab es eine Akrobatik-Vorstellung am Ring und eine Kampfsportperformance. Moderiert wurde die Show von "Beetlejuice" und seiner Assistentin.

Man muss auf jeden Fall ein großes Lob für die Idee aussprechen. Leider holperte die Ausführung ein wenig. Es hätten ein paar mehr Teilnehmer sein können und auch die Darbietungen machten einen noch nicht ganz ausgereiften Eindruck. Dennoch gute Unterhaltung!. Zwischendurch gab es noch eine weitere Darbietung einer Kampfsportgruppe aus Solingen, die aber nicht zum Wettbewerb gehörte.

 

"The Killing Dolls Theater"

In einem etwas abgelegenen großen Haus, versteckt sich das "Killing Dolls Theater". Ein altes Theater, um das unglaubliche Geschichten erzählt werden. Einst arbeitete im Theater die zurückhaltende "Jackie Moon". Sie war zuständig für die Puppen und Requisiten. Sie wurde nicht selten gehänselt und eines Tages verschwanden alle Mitarbeiter und waren von da an nie mehr gesehen.

Ein Walkthrough mit einem besonderen Thema erwartet die Besucher. Leider muss man 3 Euro zusätzlich bezahlen, aber wir nehmen schon einmal vorweg, dass das Geld sehr gut angelegt ist.

Bereits vor dem Eingang warten einige Walking-Acts in schauriger Verkleidung und unterhalten, nein besser erschrecken die wartenden Personen. Zudem bekommt man noch eine Tüte Mandeln um die Wartezeit angenehmer zu gestalten. In maximalen 6er-Gruppen darf man dann das Horror-Maze betreten. Ein "Türsteher" kommt heraus und teilt die Gruppe ein. Mit bestimmendem Ton, weißt er darauf hin, dass es sehr gefährlich im Haus ist und man unbedingt in seiner Gruppe zusammenbleiben sollte. Ein guter Rat, denn es wird tatsächlich richtig gruselig.

Wir nehmen an dieser Stelle natürlich nicht vorweg, wo sich die einzelnen Erschrecker oder Szenerien verstecken. Doch kann man abschließend sagen, dass man sich ganz viel Mühe gegeben hat. Ausgefallene Deko und wirklich motivierte Gestalten, lassen so manchen Besucher öfter mal aufschreien.  Leider haben wir erfahren, dass es im Prinzip das gleiche Haus wie im vergangenen Jahr ist. Für Besucher, die jedes Jahr kommen, sicherlich nicht ganz so erschreckend.
 

Der Horrorpfad - "Mystery Movie Maze"

 

Eine absolute fantastische Idee war es von den Kreativen des "Fort Fun Abenteuerland", einen Walkthrough durch den Wald zu erbauen. Das Gelände an sich ist schon gruselig, wenn man im Dunkeln ohne Erschrecker hindurch müsste.

Nach schier endloser Wartezeit (knapp 45 Minuten) waren wir an der Reihe. Wieder eine 6er-Gruppe. Man konnte sich am Eingang Taschenlampen mitnehmen, doch die waren bei uns nur für den Notfall. So gingen wir langsam den markierten Weg entlang und schon bald blieb uns fast das Herz stehen. Mehr wird auch hier nicht verraten... Das muss man erlebt und gesehen haben. Ein krasses Ereignis, was auch nachhaltig sicher noch in den Träumen wirken kann.


Fazit:

Das "Fort Fun Abenteuerland" hat in diesem Jahr einen gewaltigen Schritt nach vorn gemacht. Auch wenn der Park vielleicht flächenmäßig nicht unbedingt mit den führenden Erlebniswelten mithalten kann. Dieses Event ist ganz klar eines der besten in Deutschland. Mit dem Horror-Pfad haben sich die Verantwortlichen selbst übertroffen und man kann nur hoffen, dass es in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut wird.

Am 16.10.2010 gibt es noch eine letzte Chance vorbei zu kommen.

 


Autor: Marco Fiege
Bilder: CJG und Europa-Park Rust

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