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Daten: |
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Art |
Wooden |
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Höhe |
Max. 30,5 Meter |
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Länge |
1099 Meter |
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Inversionen |
0 |
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Fahrtzeit |
n.b. |
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Tempo |
Max. 80 km/h |
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Hersteller |
Intamin |
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Eröffnung |
1999 |
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Theming |
Wild West |
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Daten: |
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Art |
Wooden |
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Höhe |
Max. 30 Meter |
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Länge |
860 Meter |
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Inversionen |
0 |
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Fahrtzeit |
n.b. |
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Tempo |
Max. 85 km/h |
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Hersteller |
Gerstlauer |
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Eröffnung |
2008 |
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Theming |
Sägewerk |
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Der direkte
Vergleich:
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01. Fahrgefühl:
Holzachterbahnen haben einfach
ihren eigenen Charme und doch gibt es teilweise wirklich
auffällige Unterschiede in den Fahreigenschaften. Die "Bandit"
ist mittlerweile schon ein Klassiker und zur Eröffnung im Jahr
1999 der erste Wooden-Coaster in Deutschland. Ganz anders die
"Mammut", sie ist ein brandneues Exemplar ihrer Zunft, die im
Jahr 2008 zum ersten Mal auf die Schienen geschickt wurde.
Vielleicht ein Grund, warum die Bahn trotz Holzbau sehr ruhig
über die Strecke läuft. Noch dazu gibt es Steilkurven, die
fast keine ruckartigen Bewegungen bei Richtungswechseln
zulassen. Beim Coaster im Nordrhein-Westfälischen Bottrop
fährt man doch deutlich unruhiger... für manche ist genau das
der Reiz der Holzbahnen, dennoch ist es aus unserer Sicht
angenehmer, wenn man nicht so geschüttelt wird. Daher ein
Punkt für die "Mammut".
PUNKT:
MAMMUT |
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02. Thrill:
Beide Bahnen haben keinen
atemberaubenden FirstDrop, da es sich um Bahnen mit einer
maximalen Höhe von ca. 30 Metern handelt. Durch die
verschlungene Streckenführung und die so genannten Headchopper
wird man beim "Bandit" oftmals gezwungen den Kopf aus Reflex
einzuziehen. Das ergibt oft einen besonderen Thrill, welcher
in der Form beim "Mammut" nicht unbedingt zu finden ist.
Sicherlich haben die Steilkurven ihren Reiz, jedoch halten wir
den Thrill der "Bandit" für einen Hauch besser. Es ist ganz
knapp aber dennoch eher ein Punkt für die Bottroper "Bandit".
PUNKT:
BANDIT |
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03. Übelkeitsfaktor:
Holzachterbahnen haben in der
Regel keine Loops, Heartline Rolls oder sonstige
Überschlagselemente. Daher ist im Grunde bei beiden Bahnen
kein hoher Übelkeitsfaktor gegeben. Die Höhe ist ebenfalls
nicht überdurchschnittlich, aber die Geschwindigkeit kann sich
bei beiden Bahnen sehen lassen. Eventuell könnte man sagen,
dass die eher ruckelige Fahrweise am ehesten für mögliche
Übelkeiten ausschlaggebend sein kann. Möglicherweise aber auch
nur für ein wenig Kopfsausen... Ein Unentschieden ist hier
vermutlich die beste Entscheidung.
PUNKT:
UNENTSCHIEDEN |
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04. Theming:
Viele Holzachterbahnen weltweit
greifen das Wild West Thema auf, welches sich aufgrund des
Holz natürlich auch anbietet. So ist es auch bei der "Bandit"!
Mitten im Wilden Westen des Movie Park Bottrop findet man die
Achterbahn. Mal etwas völlig neues hat der Erlebnispark
Tripsdrill mit den kreativen Köpfen entwickelt. Als Theming
wählten die Verantwortlichen ein Sägewerk. Schon zu Beginn
fährt man z.B. unter drei riesigen Sägeblättern hindurch,
bevor es zum Lifthill geht. Leider ist das Umfeld des Coasters
noch nicht endgültig fertig gestellt, doch was bereits
vorhanden ist, kann sich wirklich sehen lassen. Auch hier ein
knapper Punkt für die "Mammut"...
PUNKT:
MAMMUT |
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05. Fahrlänge:
Die Fahrt auf der "Bandit"
scheint vom Gefühl her länger zu sein, wofür bei genauem
Nachdenken auch die längere Strecke mit weniger Tempo spricht.
Leider gibt es noch keine "offiziellen" Daten über die
Fahrlänge, also entscheiden wir nach dem Gefühl und ein wenig
Logik. Punkt für die "Bandit"
PUNKT:
BANDIT |
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06. Sicherheit:
Das Sicherheitssystem besteht
aus einem Bügel, der von vorn an die Hüfte gelegt wird. Hier
unterscheiden sich die Bahnen nicht großartig voneinander. Die
Sitze sind allerdings, vermutlich aufgrund der
unterschiedlichen Baujahre, ein sehr enormer Unterschied. Bei
der "Mammut" hat man fast schon das Gefühl, man würde in einem
bequemen Wohnzimmersessel sitzen. Dies gibt für uns auch den
entscheidenden Faktor für die Punktvergabe - Punkt "Mammut".
PUNKT:
MAMMUT |
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07. Personal:
Oftmals kann man große
Unterschiede bei den Bahnmitarbeitern erkennen. Ein wenig
unverständlich ist die Verhaltensweise bei den Kollegen der
Bandit, wenn es um kleine (und ich meine wirklich kleine)
Taschen geht. Mal darf man sie mitnehmen, mal nicht... auf
letzteres wurden wir nicht unbedingt frech, aber auch nicht
wirklich freundlich hingewiesen. Ein nächster Punkt ist die
Aufmerksamkeit der Operator. Wir waren an zwei sehr
besucherstarken Tagen in den Parks und trotz eines mit schönem
Wetter angekündigten Samstags, wurde im Movie Park bis zum
Nachmittag nur ein Zug eingesetzt. Das erhöhte unnötig die
Wartezeiten. Bei der "Mammut" waren die Operator sehr
aufmerksam, denn als sie erkannten, dass die Schlange länger
werden würde, setzten sie ohne zu zögern den zweiten Zug auf
die Strecke. Ganz klarer Punkt für die "Mammut"
PUNKT:
MAMMUT |
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08. Warteschlange:
Der Wartebereich der "Mammut"
führt durch eine ganze Menge Holz, wobei man nicht wirklich
erkennen kann, ob es sich um Theming oder unfertige Bauteile
handelt. Im Movie Park befindet sich der Wartebereich fast
komplett im Innern und somit gibt´s eine Menge Schutz bei
Regen, allerdings ist dort außer Holz kein wirkliches Theming.
Die Fernseher mit dem permanenten Werbefilm des Parks wirken
störend und passen nicht ins Bild der Bahn. Es gibt hier ein
Unentschieden, da man keinen Vorteil bei einem Coaster
erkennen kann.
PUNKT:
UNENTSCHIEDEN |
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09. Station:
Stationen bei Holzachterbahnen
sind oftmals sehr ähnlich ausgestattet, nämlich mit noch mehr
Holz. Im Erlebnispark Tripsdrill wurde diese Regel zwar nicht
gebrochen, aber man hat sich was wirklich Neues einfallen
lassen. Hier gibt es auch Holz, schließlich ist es ein
Sägewerk. Zusätzlich komplettieren Werkzeuge und viel
Dekomaterial den Eindruck, dass man der Bahn ein echtes und
bisher unverbrauchtes Thema gegeben hat. Noch ist, wie schon
geschrieben, nicht alles fertig. Wir glauben aber, bei diesem
Coaster haben wir in Zukunft noch eine Menge zu erwarten.
Theming in geringen Dosen ist auch bei der "Bandit" vorhanden,
jedoch fällt das kaum auf... leider. Somit geht der Punkt
letztlich an die "Mammut".
PUNKT:
MAMMUT |
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10. Fahrstrecke:
Bei der "Bandit" oder "Wild
Wild West" wie sie zu Zeiten des Vorbesitzers des Parks noch
hieß hat einen FirstDrop aus ca. 30 Meter Höhe, viele
Headchopper und hin und wieder auch ein wenig Airtime. Anders
angelegt ist die "Mammut", denn hier wurden Steilkurven als
auffallendes und häufig verwendetes Fahrelement gewählt. Der
FirstDrop aus vergleichbarer Höhe dreht aber in eine
abfallende Kurve. Auch gibt es einen kleinen vernebelten
Tunnel, der kurz vor Ende der Fahrt noch einmal ein Highlight
bietet. Beide Strecken haben einige schöne Elemente und daher
gibt es hier keine Entscheidung.
PUNKT:
UNENTSCHIEDEN |
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11. Musik:
Musik gibt es leider bei keiner
der beiden Achterbahnen. Schade eigentlich, dass die Parks auf
diesen tollen Nebeneffekt so oft verzichten.
PUNKT:
UNENTSCHIEDEN |
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12. Kreativität:
Wenn man berücksichtig, dass
die "Bandit" schon etliche Jahre auf dem Buckel hat und zu
seiner Zeit die erste Holzbahn in Deutschland war, kann man
die Kreativität nur sehr hoch einstufen. Ebenso aber auch bei
der "Mammut", denn das Theming ist bisher einzigartig in
Europa und auch Steilkurven in der Form findet man nur sehr
sehr selten. Eine der schwersten Entscheidungen, welche Bahn
die Nase vorn haben könnte. Wir sehen einen Hauch, aber
wirklich nur einen Hauch Vorsprung bei der "Mammut".
PUNKT:
MAMMUT |
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Endergebnis: |
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Fazit
Ein Ergebnis, was
sicherlich für einige eine echte Überraschung darstellt. Dennoch
hat natürlich, trotz des deutlichen Rückstands, auch die "Bandit"
eine absolute Daseinsberechtigung und ist ein klasse Coaster.
Manchmal waren es wirklich schwere Entscheidungen und haarscharf,
somit sind die Bahnen letztendlich gar nicht so weit auseinander
wie es scheint.
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