Artikel


 
"Blue Fire" Europa-Park Rust im Test

News vom 29.05.2009


 

Wir schreiben das Jahr 2009 und es werden überall auf der Welt neue Rekordbahnen aufgestellt. So auch im Europapark in Rust. Mit der Blue Fire erhält der Park seinen ersten Coaster mit einem Looping und noch dazu ein Accelerated-Coaster.

Die ersten Bilder waren viel versprechend und die Streckenführung wurde bereits im Bau zu einer sehr imposanten Erscheinung. Noch dazu wurde ein neuer Themenbereich "Island" eröffnet, in dem der neue Megacoaster seine Heimat findet. Wir waren da und haben für die Achterbahn-Fans die neue Bahn unter die Lupe genommen.

Es war an einem Dienstag außerhalb der Ferien und dennoch war viel los im Park. Natürlich war neben den zahlreichen Bahnen das Hauptziel des Tages die "Blue Fire". Es wurde so viel im Vorfeld berichtet und selbst in den Kinos läuft der Trailer zum neuen Coaster.
 

Die Schlange war schon sehr lang, obwohl man eigentlich zur Mittagszeit recht gut durchkommt. Normalerweise zumindest. Vom Wartebereich aus kann man einen vollen Eindruck auf die bevorstehende Fahrt bekommen und das Kreischen der Fahrer klingt sehr ordentlich. Vorbei an kleinen steinigen Bergen und durch ein paar Höhlen, die bei sonnigen Tagen für ein wenig Schatten sorgen, geht es direkt an der Abschussgeraden in die Station.

Die Station selbst ist dem isländischen Thema angepasst und macht einen sehr detaillierten Eindruck. Ein ganz toller neuer Faktor ist der spezielle Eingang für Einzelfahrer. Da es keine Möglichkeiten wie Fast-Pässe oder ähnliches gibt, eine durchaus lobenswerte Einrichtung.

Der Wagen ist mit neuen und innovativen Sitzen ausgestattet. Zum einen sind die Sitze sehr bequem und die Sicherheitshalterungen so angelegt, dass sie überhaupt nicht störend sind. Trotz Inversionen gibt es keine Schultersicherungen, was das Fahrgefühl noch einmal steigern soll. An der Halterung sind Griffe angebracht, die während der Fahrt den Puls des jeweiligen Fahrers anzeigen und ganz nebenbei wird der persönliche Ride noch aufgezeichnet und man kann sein privates Fahrerlebnis mit nach Hause nehmen.

Jetzt geht´s los! Nach knappen 45 Minuten Wartezeit fährt der Wagen in einen kleinen animierten Tunnel mit Effekten, dann öffnet sich ein Tor und die Bahn wird mit einer Beschleunigung von 0-110 km/h in 2,4 Sekunden auf eine Gerade geschossen. Hier kommt auch schon ein erster auffälliger Punkt der Bahn, denn gegen Ende der Geraden verliert die Bahn ein wenig an Tempo, bevor es in eine 40 Meter hohe Steilkurve geht. Es folgt eine Abfahrt und ein ebenfalls 40 Meter hoher Looping. Steilkurven, Rollen nach linke und rechte, ein Hump und eine sehr beeindruckende und mit Airtime versehene 360 Grad Heartline Roll sind weitere Fahrelemente im Streckenverlauf. Nach einer letzten Steilkurve dann die Vollbremsung. Allerdings ist sie recht sanft und presst die Fahrer nicht wie oft üblich fest in die Sitze.


Fazit und Meinung:


Die Bahn ist ohne Zweifel ein toller Coaster, den man gefahren sein muss. Im Zuge der Vorschusslorbeeren finden wir allerdings, dass die Bahn nicht ganz so "unglaublich" ist, wie sie angekündigt wird. Für uns bleibt die "Silverstar" das Highlight im Park... Dennoch geben wir der "Blue Fire" sehr gern eine 2.Chance uns endgültig zu überzeugen... bei der nächsten Tour.

 

Autor: Marco Fiege
Bilder: CJG

Alle Angeben auf dieser Seite sind ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit anzusehen. Wir haben die Daten nach Parkangaben und Internetrecherche nach bestem Wissen zusammengetragen. Verbesserungen und Ergänzungen nehmen wir gern unter unserer Mailadresse entgegen.







 




 

Kalender

Kontakt

Wenn ihr Fragen habt oder euch für eine Tour anmelden möchtet, dann meldet euch gern bei uns.

Coaster Junkies Germany
Marco Fiege

Telefon: 02992-977190
Mail: info(at)coaster-junkies.de
Adresse: Bülberg 1
                         34431 Marsberg